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Aktuelles

Konzertante Chormusik 2019 unter der Leitung von Regionalkantor Horst K. Nonnenmacher

Das Regionalkantorat Müllheim bietet in diesem Jahr, neben Solo-, Kammerkonzerten, konzertanter Gottesdienstmusik und Kantatengottesdiensten, drei Chorprojekte an.

Das Chorprojekt Passion stellt in den Fokus ein Meisterwerk der empfindsamen Epoche, der musikalischen Übergangs- und Umbruchzeit zwischen Barock und Klassik. Das Passionsoratorium „Der Tod Jesu“ für Chor, Vokalsolisten und Orchesteraus dem Jahre 1755, komponiert von Carl Heinrich Graun (1703 – 1759), Kapellmeister in der Hofkapelle Friedrichs des Großen. Das Werk galt lange Zeit als eines der bedeutendsten Passionsoratorien nach der Bachschen Matthäuspassion, ein Auftragswerk der musikbeflissenen Prinzessin Amalia von Preußen. Die Proben finden statt zunächst montags ab dem 04.02.jeweils um 19.45 Uhr im Evang. Gemeindehaus Müllheim. Die Aufführung ist an Karfreitag, 19.04.2019, um 20.15 Uhr, in der Evang. Pauluskirche Badenweiler.

Unter dem Titel Praise the Lord – ein Gospelabend findet am Samstag, 06.07.2019, um 19.30 Uhr in der Evang. Stadtkirche Müllheim ein Konzertabend statt, das erstmalig der Bezirksgospelchor Taktlos ausrichtet. Das Chorprojekt Taktlos & Friends vereint Gastchöre und Solisten aus nah und fern. Eine geballte Ladung Gospelmusik, Traditionals, Gospelpop, auch Souliges und Jazziges.Neben Taktlosmit Liveband, wirken mit der Emmendinger Gospelchor "Soulvation“, die in der Regio beliebte Gospel- und Soulsängerin Angela Mink, die Chorformation „ChorArt“ aus Freiburg, unter der Leitung von Beata Veres-Nonnenmacher und nicht zuletzt der Ausnahmekünstler B. Free mit Ensemble. Eine Hommage an den Glauben zu Gott und voller Emotionen.

Wolfgang Amadeus Mozart – Requiem. Ein Konzertprojekt der Markgräfler Bezirkskantoreimit dem weltbekannten Werk in neuem Klangbild, einer Fassung des Mozart-Forschers Karl Marguerre Die durch den Mozart-Schüler Franz Xaver Süßmayr überlieferte Fassung wurde neu überarbeitet, ausgewählte musikalische Stellen neu ergänzt. Ebenso ist die Instrumentation des düster beginnenden Eingangssatzes unter die Lupe genommen worden, was sicherlich nicht Mozarts Absicht entsprach. Die bei Mozart üblichen Holzbläser wurden hier sowie in anderen Sätzen des Werkes klanglich erweitert, wo es sich anbot, was einer Aufhellung der Instrumentation an ausgesuchten Stellen entsprach und zudem die Aussage des liturgischen Textes unterstützt. Ein für Mozart typisches Klangbild entstand. Probenbeginn: Ende Mai 2019. Das Konzert findet statt am Volkstrauertag,17.11.2019, um 18.00 Uhr in der Evang. Stadtkirche Müllheim.

Für Projekt- und Gastsänger:Sie können direkt in die Probe kommen oder kontaktieren Sie zuvor dasRegionalkantorat, Ev. Pfarramt Müllheim, Tel.: 07631/366220. Auch unter E-Mail: nonnenmacher@ekbh.de. Info: www.ekbh.de/kirchenmusik

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Ostergarten in der Katharinenkirche 2019

Der Ostergarten in der Katharinenkirche Hügelheim wird im Jahr 2019 in der Zeit von Sonntag, 31.3.2019 bis Sonntag, 28.4.2019 wieder geöffnet sein.

Interessierte Besucher und Besucherinnen sind wieder ganz herzlich eingeladen in besinnlicher Atmosphäre die Osterzeit zu begehen. Sie können in unserer schönen Kirche die liebevoll gestalteten 10 Stationen des Ostergartens auf sich wirken lassen und sich und ihrer Familie eine Auszeit vom Alltag gönnen. ''Begleiten Sie Jesus durch den Tod ins Leben.''

Die Katharinenkirche ist während dieser Zeit von 08:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet, spätere Termine sind auf Anfrage möglich.

Um eine Spende in Höhe von € 1,00 pro Besucher wird gebeten. Ein Rundgang durch den Ostergarten bietet sich sehr gut an für Kinder-, Jugend- oder Seniorengruppen, die sich bitte rechtzeitig bei Kirchengemeinderätin Sonja Fischer Telefon 07631 12225, eMailadresse sonfischer@web.de oder beim Evang. Pfarramt Hügelheim 07631 13499 anmelden sollten.

Auf Ihren Besuch freut sich das gesamte Team des Ostergartens.

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Burgweihnacht

Weihnacht auf der Burg

Neblig und frostig war sie eingehüllt die Burg, erhellt durch unseren Kerzenschein, erfüllt durch das Brass Quintett Kiew Academy und unseren Gesang. Viele Besucher waren gekommen, um noch einmal ruhige und hoffnungsvolle Weihnachtszeit zu spüren.

Der kleine Engel Tiara war müde. Die Weihnachtstage lagen fast hinter ihr. Was hatte sie gesungen und gefeiert: Geburtstag. Und jetzt. Es fühlte sich fast ein wenig nach Katerstimmung an. Gut, sie hatten zu wenig geschlafen- und diese Feierlaune wich einer gewissen Ernüchterung.
Tiara schaute auf die Erde hinunter. Majestätisch schwebt sie da - wunderschön.
Zumindest so lange man nicht genau hinsieht, dachte Tiara als sie sich aufmacht vom Himmel auf die Erde.
Auf der Erde angekommen setzt sie sich auf ein kleines Mäuerchen. Sie spürt sie wieder, die große Leere - inmitten all der vielen Lichter und Kerzen ...
Denken wir mit Tiara an die vielen kleinen, besonderen Momente, die das Leben schreibt:
Menschen finden zueinander in dieser besonderen Zeit, Weihnachtsfrieden zu Kriegszeiten, denken wir an Menschen, die sich für Mitmenschen oder aber für die gute Sache einsetzen, Menschen, die auf Leid und Ungerechtigkeit aufmerksam machen, Menschen, die sich für den Erhalt unserer Erde einsetzen.
Es sind nicht etwa nur Tropfen auf den heißen Stein, nein es sind Inspirationen, Bewegungen und Anregungen, es sind Gründe, sich auf den Weg zu machen, es gibt viel zu tun und wir können ein Teil des Tuns sein.
Der Name Tiara kommt aus dem Indischen und bedeutet Engel der Zukunft, Weihnachtsengel wie Tiara brachten vor 2000 Jahren die Botschaft zu Maria, zu den Hirten und in die Welt: Frieden auf Erden… Es beginnt ganz klein…mit einem Kind…Was für eine Zukunft…
Es sind die wunderbaren Erlebnisse, die uns Hoffnung schöpfen lassen für die Zukunft, auch weit über die Weihnachtzeit hinaus. Es sind die Momente, in denen Gott nicht nur zur Erde, sondern zu uns kommt, diese Momente bewahren wir für alle Tage des Lebens und gerade dann, wenn die Hoffnung klein und angefochten ist.
Diese rührende Geschichte (hier in einer Zusammenfassung) hörten wir am 2. Weihnachtsfeiertag auf der Staufener Burg.
Neblig und frostig war sie eingehüllt die Burg, erhellt durch unseren Kerzenschein, erfüllt durch das Brass Quintett Kiew Academy und unseren Gesang. Viele Besucher waren gekommen, um noch einmal ruhige und hoffnungsvolle Weihnachtszeit zu spüren.
Eine menschliche Lichterkette zog sich nach dem Gottesdienst hinab ins Tal, ein jeder begleitet von einem kleinen Engel, Namens Tiara.

Marion Geiger

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Am Zweiten machen wir's mal anders ... (2018)


Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald einiges los. Neben den traditionellen Gemeindegottesdiensten gibt es auch eine Reihe von besonderen Gottesdiensten zu denen regional und gemeindeübergreifend eingeladen wird. So gibt es etwa auf der Staufener Burg eine Burgweihnacht bei Kerzenschein, auf dem Feldberg eine Sternwanderung bei Fackelschein oder einen Gottesdienst im Freien bei der Dachswanger Mühle in Umkirch.

Vielleicht wollen auch Sie es dieses Jahr zum zweiten Weihnachtsfeiertag einmal "anders" machen? Dann informieren Sie sich gerne hier über die verschiedenen Angebote.

Weitere Informationen zu unseren Angeboten am zweiten Weihnachtsfeiertag finden Sie hier.

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"Wir bauen eine Lego-Stadt!" I 100.000 Lego Steine verbaut

„Wir bauen eine Lego-Stadt!“ Unter diesem Motto wurde drei Tage lang über 100.000 Lego-Steine verbaut. 46 Kinder im Alter von 8-11 Jahren nahmen an den ökumenischen Projekttagen der evangelischen Kirchengemeinde Ihringen und der katholischen Seelsorgeeinheit Breisach-Merdingen teil.

Umrahmt wurde der Lego-Stadtbau von der Geschichte von Nehemia und dem Mauerbau in Jerusalem. Die Kinder haben sich mit dem Thema Gebet auseinandergesetzt.

Verantwortet hat das Projekt Gemeindediakonin Ulrike Delfosse mit Gemeindereferentin Uschi Wochner und Diakon Harald Wochner.

Nach einem Abschlussgottesdienst wurde die Stadt feierlich eröffnet und Eltern und Lego-Begeisterte konnten die Stadt bewundern. Darunter waren auch der Bürgermeister von Ihringen Herr Eckerle und der katholische Pfarrer Herr Bauer.

Entstanden ist eine großartige Lego-Stadt mit Hochhäusern, Kirche, Bahnhof und vielen Traumhäusern, bei denen die Kindern ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Ein Zoo, Schwimmbad und Fußballstadion durften ebenso nicht fehlen, und vieles mehr vervollständigte die Stadt.

Alle Kinder und Teamer waren mit großer Begeisterung dabei!

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Stille Nacht, heilige Nacht? I Ökumenische Online-Impulse zum Advent

Spirituelle Adventsimpulse per Mail, bei Facebook, Twitter oder Instagram: Das bieten die evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg vom ersten Adventsonntag (2. Dezember) bis Heilig Abend mit www.advent-online.de an.

Thema der täglichen Impulse ist in diesem Jahr “Stille Nacht, Heilige Nacht?” und damit die Auseinandersetzung mit dem wohl bekanntesten Weihnachtslied weltweit.

Die Uraufführung des Liedes von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr feiert an Heilig Abend 200-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass widmen sich die Adventsimpulse allen sechs Strophen des Liedes und dazu ausgewählten Bibelstellen. Besonders die drei unbekannteren Strophen des Liedes haben es sowohl spirituell als auch politisch in sich und stellen einen Bruch zu der meist stark betonten weihnachtlichen Besinnlichkeit dar: Was bedeutet das Weihnachtsfest in der heutigen Zeit?

Im täglichen Wechsel legen evangelische und katholische Autorinnen und Autoren kurze Bibelstellen in Verbindung mit den Liedstrophen aus. Ergänzt werden diese Impulse durch wöchentliche Gebete. Die Aktion endet an Heilig Abend mit einem gemeinsamen Weihnachtsgruß des württembergischen Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July, des badischen Landesbischofs Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, des Erzbischofs der Diözese Freiburg, Stephan Burger, und des Bischofs der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst. 

Die Impulse können ab sofort unter www.advent-online.de kostenlos abonniert werden. Sie werden  täglich vom 2. bis 24. Dezember 2018 versendet. Zusätzlich zum Versand werden die Impulse auch auf dem gleichnamigen Internetauftritt veröffentlicht und bei Facebook eingestellt: www.advent-online.de/facebook. Unter www.twitter.com/adventsimpulse gibt es zudem täglich eine Kurzfassung, bei Instagram (www.instagram.com/advent_online) einen Bildimpuls.

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"Den Kreislauf gegenseitiger Schuldzuweisungen unterbrechen" - Bußtagsbotschaft des Landesbischofs


Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hat in seiner Botschaft zum Buß- und Bettag am morgigen Mittwoch (21.11.) dazu aufgerufen, „den Kreislauf der gegenseitigen Vorhaltungen, Schuldzuweisungen und der Gefühle der Überlegenheit“ zu durchbrechen. Gottes Güte leite den Menschen dabei zur Umkehr. Die menschliche Buße solle kein besonderer Akt sein, sondern das ganze Leben und jeden Tag bestimmen, sagte der Landesbischof.

„Schau auf Gottes Güte, die dich zur Umkehr treibt, und schau auf deinen Nächsten, der deine Güte braucht“ – darin liege die doppelte Botschaft des Buß- und Bettages, erklärte Cornelius-Bundschuh. Zentrale Aufgabe jeder Bußpredigt sei es, „die Hartherzigkeit und die Unwilligkeit zur Umkehr deutlich zur Sprache zu bringen, aber auch die Unbarmherzigkeit derjenigen, die sich im Recht wissen.“ So zeige die Erfahrung: „Die Menschen zu schütteln und zu rütteln, führt meist nur dazu, dass sie sich noch weiter hinter ihre Schutzschicht zurückziehen.“

Mit dem Buß- und Bettag biete die Kirche der Öffentlichkeit „einen Tag zur Besinnung auf Misslungenes und zur Neuorientierung“, sagte der Landesbischof. Die Terminierung auf einen Mittwoch betone diese deutliche Unterbrechung. Zwischen Volkstrauertag und Ewigkeits- bzw. Totensonntag unterstreiche der Bußtag „die doppelte Ausrichtung auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen und Fragen individueller Schuld.“

Angesichts der gegenwärtigen politischen Lage locke der Bußtag „zur Umkehr von den Bestrebungen, Sicherheit und Identität durch Abgrenzung zu gewinnen“, erklärte Cornelius-Bundschuh. „Lange schien es möglich, weltweit wirtschaftlich zu agieren und zugleich Ungerechtigkeit und Unfrieden außen vor zu halten, obwohl die soziale und politische Lage in vielen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens und Afrikas sich verschärfte.“ Die Flüchtlinge machten die Differenz dieser Lebensbedingungen unübersehbar. Der Bußtag erinnere deshalb auch an die christliche Aufgabe, weltweit füreinander Verantwortung zu übernehmen.

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