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Anselm Grün & David Plüss "Gedanken und Musik"

Stadtkirche Müllheim am Samstag, 26. Januar 2019, 19.30 Uhr
Eintritt: 12 € / 8 €

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Am Zweiten machen wir's mal anders...


Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald einiges los. Neben den traditionellen Gemeindegottesdiensten gibt es auch eine Reihe von besonderen Gottesdiensten zu denen regional und gemeindeübergreifend eingeladen wird. So gibt es etwa auf der Staufener Burg eine Burgweihnacht bei Kerzenschein, auf dem Feldberg eine Sternwanderung bei Fackelschein oder einen Gottesdienst im Freien bei der Dachswanger Mühle in Umkirch.

Vielleicht wollen auch Sie es dieses Jahr zum zweiten Weihnachtsfeiertag einmal "anders" machen? Dann informieren Sie sich gerne hier über die verschiedenen Angebote.

Weitere Informationen zu unseren Angeboten am zweiten Weihnachtsfeiertag finden Sie hier.

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"Wir bauen eine Lego-Stadt!" I 100.000 Lego Steine verbaut

„Wir bauen eine Lego-Stadt!“ Unter diesem Motto wurde drei Tage lang über 100.000 Lego-Steine verbaut. 46 Kinder im Alter von 8-11 Jahren nahmen an den ökumenischen Projekttagen der evangelischen Kirchengemeinde Ihringen und der katholischen Seelsorgeeinheit Breisach-Merdingen teil.

Umrahmt wurde der Lego-Stadtbau von der Geschichte von Nehemia und dem Mauerbau in Jerusalem. Die Kinder haben sich mit dem Thema Gebet auseinandergesetzt.

Verantwortet hat das Projekt Gemeindediakonin Ulrike Delfosse mit Gemeindereferentin Uschi Wochner und Diakon Harald Wochner.

Nach einem Abschlussgottesdienst wurde die Stadt feierlich eröffnet und Eltern und Lego-Begeisterte konnten die Stadt bewundern. Darunter waren auch der Bürgermeister von Ihringen Herr Eckerle und der katholische Pfarrer Herr Bauer.

Entstanden ist eine großartige Lego-Stadt mit Hochhäusern, Kirche, Bahnhof und vielen Traumhäusern, bei denen die Kindern ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Ein Zoo, Schwimmbad und Fußballstadion durften ebenso nicht fehlen, und vieles mehr vervollständigte die Stadt.

Alle Kinder und Teamer waren mit großer Begeisterung dabei!

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Stille Nacht, heilige Nacht? I Ökumenische Online-Impulse zum Advent

Spirituelle Adventsimpulse per Mail, bei Facebook, Twitter oder Instagram: Das bieten die evangelischen und katholischen Kirchen in Baden-Württemberg vom ersten Adventsonntag (2. Dezember) bis Heilig Abend mit www.advent-online.de an.

Thema der täglichen Impulse ist in diesem Jahr “Stille Nacht, Heilige Nacht?” und damit die Auseinandersetzung mit dem wohl bekanntesten Weihnachtslied weltweit.

Die Uraufführung des Liedes von Franz Xaver Gruber und Joseph Mohr feiert an Heilig Abend 200-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass widmen sich die Adventsimpulse allen sechs Strophen des Liedes und dazu ausgewählten Bibelstellen. Besonders die drei unbekannteren Strophen des Liedes haben es sowohl spirituell als auch politisch in sich und stellen einen Bruch zu der meist stark betonten weihnachtlichen Besinnlichkeit dar: Was bedeutet das Weihnachtsfest in der heutigen Zeit?

Im täglichen Wechsel legen evangelische und katholische Autorinnen und Autoren kurze Bibelstellen in Verbindung mit den Liedstrophen aus. Ergänzt werden diese Impulse durch wöchentliche Gebete. Die Aktion endet an Heilig Abend mit einem gemeinsamen Weihnachtsgruß des württembergischen Landesbischofs Dr. h. c. Frank Otfried July, des badischen Landesbischofs Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh, des Erzbischofs der Diözese Freiburg, Stephan Burger, und des Bischofs der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Dr. Gebhard Fürst. 

Die Impulse können ab sofort unter www.advent-online.de kostenlos abonniert werden. Sie werden  täglich vom 2. bis 24. Dezember 2018 versendet. Zusätzlich zum Versand werden die Impulse auch auf dem gleichnamigen Internetauftritt veröffentlicht und bei Facebook eingestellt: www.advent-online.de/facebook. Unter www.twitter.com/adventsimpulse gibt es zudem täglich eine Kurzfassung, bei Instagram (www.instagram.com/advent_online) einen Bildimpuls.

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"Den Kreislauf gegenseitiger Schuldzuweisungen unterbrechen" - Bußtagsbotschaft des Landesbischofs


Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh hat in seiner Botschaft zum Buß- und Bettag am morgigen Mittwoch (21.11.) dazu aufgerufen, „den Kreislauf der gegenseitigen Vorhaltungen, Schuldzuweisungen und der Gefühle der Überlegenheit“ zu durchbrechen. Gottes Güte leite den Menschen dabei zur Umkehr. Die menschliche Buße solle kein besonderer Akt sein, sondern das ganze Leben und jeden Tag bestimmen, sagte der Landesbischof.

„Schau auf Gottes Güte, die dich zur Umkehr treibt, und schau auf deinen Nächsten, der deine Güte braucht“ – darin liege die doppelte Botschaft des Buß- und Bettages, erklärte Cornelius-Bundschuh. Zentrale Aufgabe jeder Bußpredigt sei es, „die Hartherzigkeit und die Unwilligkeit zur Umkehr deutlich zur Sprache zu bringen, aber auch die Unbarmherzigkeit derjenigen, die sich im Recht wissen.“ So zeige die Erfahrung: „Die Menschen zu schütteln und zu rütteln, führt meist nur dazu, dass sie sich noch weiter hinter ihre Schutzschicht zurückziehen.“

Mit dem Buß- und Bettag biete die Kirche der Öffentlichkeit „einen Tag zur Besinnung auf Misslungenes und zur Neuorientierung“, sagte der Landesbischof. Die Terminierung auf einen Mittwoch betone diese deutliche Unterbrechung. Zwischen Volkstrauertag und Ewigkeits- bzw. Totensonntag unterstreiche der Bußtag „die doppelte Ausrichtung auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen und Fragen individueller Schuld.“

Angesichts der gegenwärtigen politischen Lage locke der Bußtag „zur Umkehr von den Bestrebungen, Sicherheit und Identität durch Abgrenzung zu gewinnen“, erklärte Cornelius-Bundschuh. „Lange schien es möglich, weltweit wirtschaftlich zu agieren und zugleich Ungerechtigkeit und Unfrieden außen vor zu halten, obwohl die soziale und politische Lage in vielen Ländern des Nahen und Mittleren Ostens und Afrikas sich verschärfte.“ Die Flüchtlinge machten die Differenz dieser Lebensbedingungen unübersehbar. Der Bußtag erinnere deshalb auch an die christliche Aufgabe, weltweit füreinander Verantwortung zu übernehmen.

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Bildung im Fokus - Die Herbstsynode des evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald hat in Bötzingen stattgefunden


Seit der Reformation ist der evangelischen Kirche die Bildung ein zentrales Anliegen. Die  jüngsten Herbstsynode des evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald am Samstag in Bötzingen beschäftigte mit aktuellen Herausforderungen und Entwieklungen auf diesem Gebiet. Neben den von den Kirchengemeinden abgeordneten Synodalen und den Gemeindepfarrern waren – zum Thema passend – dieses Mal auch Religionslehrer und Vertreter der kirchlichen Erwachsenenbildung zu Gast. Schuldekan Dirk Boch berichtete aus seinene vielfältigen Arbeitsbereichen und bat bei dieser Gelegenheit auch um Feedback für seine Arbeit im Kirchenbezirk.

Am Anfang der Synode stand ein Impulsvortrag von Oberkirchenrat Christoph Schneider-Harpprecht zum aktuellen Bildungsgesamtplan der Badischen Landeskirche aus dem Jahr 2016. Unter dem Titel „Gut. Gebildet. Glauben.“ sind dort unter den Stichworten Pluralismus und Säkularität, Migration und Armut, Familie, Inklusion, Friedensbildung, Medien und Ehrenamt konkrete Maßnahmen und Ziele für die kommenden Jahre festgehalten, von denen einige Schneider-Harpprecht zufolge schon ganz oder teilweise umgesetzt werden konnten, etwa durch die Schulung und Entsendung von Inklusionsvermittlern und Migrationsbeauftragten.

Herausforderungen analog zur gesellschaftlichen Entwicklung 

Der Bildungsgesamtplan der Badischen Landeskirche benennt in seiner Bestandsaufnahme Themenfelder, in denen die aktuellen Herausforderungen kirchlicher Bildungsarbeit analog zu gesellschaftlichen Entwicklungen deutlich werden: Die wachsende weltanschauliche und religiöse Pluralität stellt kirchliche Mitarbeiter und Lehrkräfte vor die Aufgabe, die Relevanz christlicher Inhalte immer wieder neu darzustellen und zu begründen.

Im Anschluss stellte Schuldekan Boch die Bildungsarbeit im Kirchenbezirk vor. Gerade durch ihre Präsenz in Schulen erlange die Kirche eine enorme Reichweite, sowohl was die Zahlen, als auch, was die Milieus betreffe, stellte der Schuldekan fest. Es sei spannend, zu erfahren wie sich die von der Landesregierung beschlossene Einführung des Fachs Ethik in allen Klassenstufen auf die Anmeldungen zum Religionsunterricht auswirke. Ziel sei, so der Schuldekan, so guten Religionsunterricht anzubieten, dass sich die Frage nach einer Alternative gar nicht erst stelle.

Neuerungen im Konfirmandenunterricht

Von Neuerungen konnte Boch aus dem Konfirmandenunterricht berichten: In „Konfi-Camps“ von drei bis zu zehn Tagen Dauer hätten die Jugendlichen Gelegenheit, Gleichgesinnte von außerhalb ihrer Kirchengemeinde kennenzulernen. Gleichzeitig würden durch die blockweise Abarbeitung von Pflichtthemen die Gemeindepfarrer entlastet, warb er für das neue, zentral vom Kirchenbezirk organisierte Modell, das bereits mehrfach erfolgreich erprobt wurde. Die Teilnahme am Konfi-Camp ist für Konfirmandengruppen aber keine Pflicht. Dass es bezirksweite eine große Bandbreite an Modellen für den Konfirmandenunterricht gebe, darunter auch die klassische evangelische Unterweisung, betrachte er als wertvoll, so der Schuldekan. Wichtig sei, dass der Unterrichtende sein Modell authentisch verkörpere.

In Arbeitsgruppen hatten die Synodalen danach Gelegenheit, sich zu verschiedenen Schwerpunktthemen kirchlicher Bildungsarbeit näher zu informieren und zu Wort zu melden.

Ulrike Müller zur Synodenvorsitzenden gewählt

Als neue Vorsitzende der Bezirkssynode wurde Ulrike Müller aus der Kirchengemeinde Stegen mit großer Mehrheit gewählt. Die bisherige stellvertretende Vorsitzende wechselt ihr Amt damit mit Diermar Bader, Gemeindepfarrer aus Badenweiler, der sich zum letzten Drittel der aktuellen Wahlperiode aus dem Leitungsamt zurückgezogen hat, um den Platz freizumachen für eine Person, die nicht hauptamtlich bei der Kirche tätig ist. Er ist künftig neben Karlheinz Brenn stellvertretender Vorsitzender der Synode. Philipp van Oorschot, Gemeindepfarrer in Kirchzarten, wurde als neuer Dekanstellvertreter für die Region Hochschwarzwald gewählt; Medea Frey, Diakonin in Müllheim, als neues Mitglied in den Finanzausschuss. Marika Trautmann, Pfarrerin in March, stellte sich als neue Bezirksbeauftragte für Mission und Ökumene vor und informierte über den aktuellen internen Konflikt im englischsprachigen Teil Kameruns, wohin der Kirchenbezirk partnerschaftliche Kontakte pflegt.

Beatrice Ehrlich, Mitglied im 
Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald

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"Gewalt erzeugt Gegengewalt" - "Wir stehen in der Verantwortung" I Landesbischof zur Eskalation in Kamerun

Karlsruhe/Buea. Mit der Schließung ihrer Schulen hat die Presbyterian Church in Cameroon (PCC) auf die Entführung von Schülerinnen und Schülern in Bamenda reagiert. „Damit ist auch der letzte Versuch gescheitert, Kindern und Jugendlichen in den anglofonen Krisengebieten Kameruns zumindest ein wenig Normalität und Perspektive im Bürgerkrieg zu bieten“, sagt der Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh. Mit der PCC verbinden die Evangelische Landeskirche in Baden langjährige Partnerschaften. „Wir stehen in der Verantwortung“, betont Cornelius-Bundschuh. Mittlerweile sind laut Vereinten Nationen 250.000 Menschen obdachlos und auf der Flucht.

Der Kirchenpräsident der PCC, Pfarrer Samuel Fonki Forba, hatte Landesbischof Cornelius-Bundschuh im Frühjahr 2018 besucht und die badische Kirche um ihr Engagement dafür gebeten, dass sich europäische Regierungen für eine friedliche Konfliktlösung und einen breiten gesellschaftlichen Dialog in Kamerun einsetzen: „Wenn Deutschland und Frankreich jetzt politisch handeln, können sie vielleicht schlimmeres Blutvergießen verhindern“, war Fonkis Botschaft im Mai. Dementsprechend hatten sich Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und der Präsident der Protestantischen Kirchen in Elsass-Lothringen UEPAL, Christian Albecker, nach dem Besuch von Moderator Fonki an die Bundesregierung und den französischen Präsidenten gewandt, damit diese auf die Konfliktparteien einwirken.

Dagegen hatte die Süddeutsche Zeitung im Oktober von deutscher Militärhilfe an die Regierung Kameruns berichtet. „Gewalt erzeugt Gewalt, wer will, dass die Menschen in Kamerun in Frieden leben können, muss den Dialog fördern“, so der badische Landesbischof. Am Sonntag, 11. November, sei nicht nur der Tag „unserer deutsch-französischen Friedenserklärung der Religionen“, sondern auch der Tag „einer starken Friedenserklärung“ der Presbyterian Church in Cameroon. Mitten im Bürgerkrieg, angesichts vertriebener und getöteter Pfarrer und Gemeindemitglieder rufe Moderator Fonki darin seine Kirche zur Nachfolge Jesu aufrufen, „der uns Feindesliebe gelehrt hat“, berichtet Landesbischof Cornelius-Bundschuh. „Das ist auch unsere Überzeugung hier in Europa. Doch wieviel einfacher ist es, dies zu vertreten in Zeiten des Friedens“, betont der Landesbischof. Kamerun brauche „unser Gebet und unsere Unterstützung“.

Während noch im vergangenen Jahr ein Pfarrer der PCC als ökumenischer Mitarbeiter in der badischen Landeskirche tätig war, seien Partnerschaftsbesuche mittlerweile durch den eskalierenden Bürgerkrieg unmöglich, erläutert der südbadische Ökumenebeauftragte der Landeskirche, Pfarrer Eberhard Deusch aus Umkirch, und ergänzt: „Dörfer von Partnergemeinden wurden von Regierungstruppen niedergebrannt“. Glücklicherweise seien die meisten Kinder, in dieser Woche aus einer Schule entführt wurden, inzwischen wieder frei. Der Schulleiter und zwei Lehrer seien allerdings weiter in der Gewalt der Entführer. Die badische Landeskirche ruft ihre Gemeinden deshalb für kommenden Sonntag, 11. November, zu einer Fürbitte für die Entführten und für den Frieden in Kamerun auf.

Im Namen der Kirchenleitung der PCC verurteilt Moderator Fonki in seiner Rede (online abrufbar über ekiba.de) zum 11. November als Tag der Presbyterian Church in Cameroon die Einschüchterungen und Morde durch die Separatisten und das Militär in Kamerun gleichermaßen. Er verurteilt die Gewalt gegen Unbewaffnete in den Krisenregionen, die Angriffe auf Bildungseinrichtungen und dass Kinder gehindert daran werden zur Schule zu gehen. Er ruft die Zentralregierung auf, einen Friedensplan auszuarbeiten, der die Konflikte lösen kann und auch die wahren Ursachen mit berücksichtigt. Die Diaspora, also Kameruner in Amerika und Europa, ruft er dazu auf, nicht mit „hate speech“ die Gewalt noch weiter anzufachen. Die Christen der PCC ruft er auf zu beten und genauso bürgerschaftliche Verantwortung zu übernehmen und jegliche Gewalt abzulehnen.

Spenden im Rahmen des Nothilfe- und Wiederaufbauprojektes für Kamerun von Mission 21 sind willkommen:

Evangelische Bank eG, IBAN: DE91 5206 0410 0000 0011 80, BIC: GENODEF1EK1

Online-Spenden sind möglich unter altruja.de/bmdz-spenden/spende

Weitere Informationen zur Lage in Kamerun finden Sie unter brennpunktkamerun.org

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Brief des Landesbischofs zum diesjährigen Reformationsfest


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Geschwister im Verkündigungsdienst,

herzlich grüße ich Sie zum Reformationsfest 2018! Hoffentlich klingen die Veranstaltungen und Feiern des letzten Jahres in Ihren Gemeinden und Einrichtungen noch nach. Ich werde immer mal wieder angesprochen: „Wie steht es inzwischen mit der evangelischen Kirche? Haben Sie die vielen guten Impulse des Reformationsjubiläums weiterführen können?“ ...

Lesen Sie hier den ganzen Brief von Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh zum Reformationstag 2018:

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"Alles unter einem Dach" - Einweihung des umgebauten Gemeindezentrums in Neustadt


"Alle/s unter einem Dach" - unter diesem Motto stand die Einweihung des umgebauten Gemeindezentrums in Neustadt. Die Christuskirche wurde in den vergangenen drei Jahren umgebaut. Zusammen mit Landesbischof Professor Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh und Dekan Rainer Heimburger sowie ihrem Pfarrer Rainer von Oppen und ihrer Gemeindediakonin Meike Gedhardt hat die Gemeinde ihre Kirche nun wieder in Besitz genommen. Eine Überraschung gab es für Jochen Gunkel: Als Vorsitzender des Bauausschusses hatte der stellvertretende Vorsitzender des Kirchengemeinderates eine besondere Verantwortung zu tragen. Viel Zeit und Kraft investierte er in das Großprojekt Kirchenumbau. Für sein großes ehrenamtliches Engagement zeichnete ihn der Landesbischof mit der goldenen Ehrennadel der Landeskirche aus.

Die neue Kirche war voll - mehr als 300 geladene Gäste und Mitglieder der Kirchengemeinde waren gekommen. Nicht alle fanden im neuen Kirchenraum Platz. Die neue Tontechnik machte es aber möglich, dass Besucher den Gottesdienst auch aus dem Gemeindesaal im Erdgeschoss und einem neuen Saal im modernen Anbau mitverfolgen konnten.

Mit der Zurüstung des Altars, der Tauf- und der Predigtstätte wurde der umgebaute Raum der Christuskirche wieder zum Ort, "... an dem wir uns sammeln zum Lob Gottes, zum Hören seines Wortes und zum Empfang von Taufe und Abendmahl", wie Pfarrer Rainer von Oppen sagte. Die Mitglieder des Gemeinderates vervollständigten nach und nach den Altarraum: Das Parament, das Kreuz, Blumen, die Bibel, Kerzen, Patene und Kelch wurde auf den Altar gelegt und gestellt. Taufstätte und der Ständer der Osterkerze waren zunächst Teil des schlichten aus Holz gestalteten Altars. Sie wurden herausgelöst und aufgestellt. Die Taufschale und die Taufkanne wurde auf ihren Platz und die Taufkerze angezündet. Schließlich erhielt auch die Predigtstätte (Pult) die Kanzelbibel, dann war der neue Kirchenraum "für den Gottesdienst zubereitet und geschmückt".

Zum "Beten, Reden, Trösten, Singen, Musizieren und Feiern" lade das "wunderbare Haus" mit seinen freundlichen und hellen Räumen ein, sagte Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh in der Predigt. Erntedank sei der richtige Tag für die Einweihung der Kirche - man solle den Alltag unterbrechen und dankbar sein, dass Himmel und Erde verbunden sind. Die Christuskirche symbolisiere gut die Verbindung zwischen Himmel und Erde, sagte er, und zeigte auf die neuen Dachfenster über dem Altar, über die das Sonnenlicht in den Raum strömt. Die großen und schön gestalteten Seitenfenster, die nun fast den Blick in die Umgebung ermöglichen, zeigen aber auch, dass die Kirche in die Welt, in die Umgebung eingebunden sei.

Unter sehr erschwerten Bedingungen habe das Gemeindeleben in den vergangenen Jahren funktionieren müssen, die Aktivitäten waren auf viele Ausweichorte verteilt. Nun verfüge die Kirchengemeinde aber über ein "enkeltaugliches" Gemeindezentrum.

Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst von den Schwarzwälder Gospel Singers sowie Ingrid Haarmann, Christoph Haarmann und Gabriele von Oppen.

Im Anschluss an den Gottesdienst hatte die Kirchengemeinde zu einem Empfang eingeladen und viele Gäste nutzten die Gelegenheit, das neue Gemeindezentrum zu erkunden. Gekommen war ein Vertreter der katholischen Seelsorgeeinheit, die der Gemeinde in der Zeit des Umbaus unter anderem die Kapelle als Gottesdienstraum zur Verfügung gestellt hatte. Der Architekt rief die Entwicklung des Projekts in Erinnerung, der Bürgermeister gratulierte und auch Diakon Martin Höfflin, der vor Jahren die Entwicklung, die schließlich zum Umbau der Kirche führte, angestoßen hatte, freute sich mit  seiner ehemaligen Gemeinde über das gelungene Werk.

In den kommenden Wochen wird noch die Orgel wieder aufgebaut und intoniert.

Bis vor drei Jahren verfügte die Kirchengemeinde Neustadt und Eisenbach noch über eine Kirche, ein Gemeindehaus und ein Pfarrhaus. Um sich für die Zukunft bereit zu machen, wurde das Pfarrhaus verkauft und das sanierungsbedürftige Gemeindehaus abgerissen. Die Christuskirche erhielt eine Zwischendecke - im Erdgeschoss sind die Büros, der Gemeindesaal, ein kleiner Gruppenraum und die nötigen Nebenräume untergebracht. Im Obergeschoss lädt nun der helle Gottesdienstraum ein, im neuen Anbau ist ein kleiner Saal untergebracht. Das neue Gemeindezentrum ist barrierefrei.

Sebastian Barthmes I Bilder: Sebastian Barthmes, Sören Dittmer, Wolf Brodauf, Gisela Brodauf

Der Link zum BZ-Artikel über die Einweihung der Christuskirche:
http://www.badische-zeitung.de/titisee-neustadt/ein-gebaeude-fuer-den-glauben--157457496.html

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Konfi-Camp 2018 auf dem Marienhof - "Ich glaub schon!?"


250 Konfirmand*Innen und haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen aus den Gemeinden Bad Krozingen, Bötzingen, Staufen, Ehrenkirchen, Wolfenweiler, Lenzkirch, March, Umkirch, Neustadt und Mengen-Hartheim verbrachten vom 28.09. bis 30.09.2018 eine intensive Zeit auf dem Marienhof des CVJM Baden bei Offenburg. Unter dem Motto „Ich glaub schon!?“ beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem Thema "Taufe". Das Konfi-Camp wurde vom Evangelischen Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald veranstaltet und organisiert.

In Zelten untergebracht campierten die Konfis mit ihren Betreuern auf dem großen Gelände des ehemaligen Gutshofs und lernten sich dabei - sie stehen ja am Beginn ihrer Konfirmandenzeit - kennen. Zu den Angeboten des Konfi-Camps zählten zahlreiche Aktionen, Workshops und Sportangebote. Diese reichten von Jugger und Nachtgeländespielen bis zu Phillipinischem Stockkampf, Fußballspielen und Zweikampf. Auch zahlreiche kreative Angebote waren auf der Workshopliste. Die einzelnen Tage waren begleitet von Gottesdiensten und Andachten. Das Abendprogramm bestand beispielsweise aus Sitzen am Lagerfeuer, einer Kopfhörer-Disco und noch einiges mehr.

Im kommenden Jahr wird der Kirchenbezirk wieder ein "großes" Konfi-Camp durchführen. Dabei werden Konfirmand*Innen eine ganze Woche miteinander unterwegs sein. Informationen hierzu erhalten Sie bei Schuldekan Dirk Boch.

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Erntedank-Gottesdienst mit Landesbischof Cornelius-Bundschuh

 

"Es ist Zeit zu danken, für die Gaben die wir aus Feldern, Äckern und Weinbergen immer wieder so reichlich ernten dürfen. Erntedank verbindet. Kirchen und Berufsstand geben dafür Beispiele. Es ist eine gute Tradition, die gemeinsame Erntedank-Feier in familiär-bäuer­lichem Umfeld zu gestalten." Mit diesen Sätzen leitet der BLHV seine Einladung zu einem besonderen Gottesdienst ein.

Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband feiert am 07. Oktober 2018 um 14:00 Uhr einem gemeinsamen Erntedank-Gottesdienst mit Herrn Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh in Neuenburg-Grißheim. Der Gottesdienst wird an einem ungewöhnlichen Ort, einer landwirtschaflich genutzen Halle der Familie Kaufmann, stattfinden. Der Weg dorthin ist gut beschildert. Der BLHV und die Evangelische Landeskirche gestalten als Zeichen der engen Verbundenheit in diesem Jahr den Erntedankgottesdienst gemeinsam. Präsident Werner Räpple freut sich auf einen besinnlichen und harmonischen Erntedanktag.

Das Programm: Musikalische Einstimmung I Begrüßung durch BLHV-Präsident Werner Räpple I Erntedank-Gottesdienst mit Landesbischof Prof. Dr. Jochen Cornelius-Bundschuh I Musikalische Gestaltung durch den Musikverein Grißheim

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Mobilitätswende: „Den Wandel, der längst begonnen hat, nachhaltig nutzen“

Rastatt. Angesichts des Produktionswachstums von Elektromobilität in China, Millionen von Fahrzeugen auf immer volleren europäischen Straßen, von Schadstoffbelastung, Rohstoffausbeutung und Entsorgungsproblemen soll die Transformation der Automobilwirtschaft für nachhaltige, wegweisende Innovationen genutzt werden. Das haben alle Podiumsteilnehmer aus Kirche, Mittelstand, Umweltverband und Gewerkschaft beim bundesweiten Fachtag „Mobilitätswende“ des Evangelischen Verbands Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt am Mittwoch (19.09.) in Rastatt betont. Die Verantwortung der Kirche sah Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh darin, den dafür nötigen Mentalitätswandel zu ermöglichen, „indem wir Mut machen und selbst vollziehen, was wir wichtig finden“. Die Bibel sei voll von Geschichten des Aufbruchs.

Der Verkehr forciert den Klimawandel besonders stark, „auch wenn es zunehmend Akteure gibt, die das alles als Quatsch bezeichnen und so tun, als sei früher alles besser gewesen“, sagte Roman Zitzelsberger, IG Metall Bezirksleiter für Baden-Württemberg. Der prognostizierte Verlust von 70.000 Arbeitsplätzen in der Automobilwirtschaft dürfe nicht allein in den Vordergrund gerückt werden, so der Gewerkschaftsvertreter. Dafür würden andere Arbeitsplätze entstehen, wenn jetzt innovative Konzepte entwickelt würden. „Der Riesenvorteil an diesen Prognosen: Die Ausgangslage ist heute gestaltbar.“ Menschen in ihren Ängsten und in Umbruchsituationen nicht allein zu lassen, sei wichtig. „Aber die Frage ist: wozu nutzt man den Wandel, in dem sich die Automobilindustrie ohnehin befindet“, betonte auch Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz und Mitglied des Strategiedialogs Automobilwirtschaft in Baden-Württemberg. „Mit all dem, was wir derzeit initiieren, werden wir den Klimaschutz nicht erreichen“, so Dahlbender.

Ulrich Schiefer, Geschäftsführer von AtTrack, einem E-Mobility-Unternehmen, sieht die Aufgabe der Wirtschaft darin, „relevante, saubere und nachhaltige Produkte herzustellen, die wir auch in Zukunft weltweit verkaufen können“. Er forderte die Automobilhersteller auf, sich aktiver in die notwendige Mobilitätswende einzubringen. Dem Autohersteller Daimler bot er ein gemeinsames Projekt zur Umstellung der Stuttgarter Verkehrsbetriebe auf Elektrobusse an.

Der badische Landesbischof Cornelius-Bundschuh sprach sich für „ein Genug“ aus. Dieses Genug könne man von der Grenze her denken, aber auch „von der Fülle: Ich bin satt, froh, erfüllt“. Die Aufgabe der Kirche sah er unter anderem darin, über Bildungsprozesse dazu beizutragen, dass Menschen den Begriff der Freiheit neu entdecken und „sich bewusst machen, dass sich Freiheit nicht in möglichst hoher Geschwindigkeit zeigt oder bei der Wahl eines Waschmittels, sondern im Mut, die Welt gerecht und zukunftsfähig zu gestalten.“ Die Menschen, die Angst vor Veränderung haben, gebe es auch in den Kirchengemeinden. Darin, sie im Glauben zu stärken und ihnen Mut zu machen, sich diesen Umbrüchen zu stellen, sah er eine vorrangige Verantwortung der Kirche.

Die Podiumsdiskussion war Teil eines Fachtags zur Mobilitätswende im Rahmen des jährlichen bundesweiten Treffens der kirchlichen Fachdienste in der Arbeitswelt in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), das dieses Jahr in Rastatt stattfand. Der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) verknüpft soziale und ökonomische mit sozialethischen Fragestellungen und fördert Ideen, die zu einer gerechten, humanen und zukunftsfähigen Arbeits- und Wirtschaftsweise beitragen. Dazu führt der KDA den Dialog mit den Akteuren in der Arbeitswelt, mit Verantwortlichen in Unternehmen, Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden sowie in Politik und Kirche. Seit März 2011 ist der KDA gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Handwerk und Kirche (AHK) sowie dem Bund Evangelischer Arbeitnehmerorganisationen (BVEA e.V.) in den Evangelischen Verband Kirche-Wirtschaft-Arbeitswelt (KWA) eingebunden.

Weitere Informationen finden Sie unter kwa-ekd.de und kda-baden.de.

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