Aktuelles
"Ihr seid das Salz der Erde" - Gottesdienst für die Bezirkspartnerschaft mit Bui (Kamerun)
Dazu laden wir herzlich ein: Feiern Sie mit uns den diesjährigen Partnerschaftsgottesdienst! Er findet am Sonntag, 19.07.26 um 10 Uhr im Evang. Gemeindezentrum Umkirch statt und steht unter dem Motto „Ihr seid das Salz der Erde“.
Weitere Infos sowie ein Grußwort des Dekans an unserer Patrtner*innen in Kamerun finde Sie hier
JETZT noch Sängerinnen und Sänger gesucht für Pop- und Gospel-Projekt!
Die nächste (kürzere) Probe findet am 09.07.26 um 19.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Müllheim, Friedrichstraße 5, statt.
Eine gute Einstiegsmöglichkeit ist ansonsten die Probe am Samstag, 18.07.26, von 10.00 – 16.30h im ev. Gemeindehaus Wolfenweiler, Kirchstr. 14.
Weitere Proben folgen ab Oktober. Alle Termine finden Sie unter Weitere Infos zum Projekt
Kontakt: Regionalkantorat Horst K. Nonnenmacher. Ev. Pfarramt Müllheim Tel.: 07631/366220.
Horst.Nonnenmacher@kbz.ekiba.de oder ev.pfarramt.muellheim@online.de
Alle-Achtung Schulung für Mitarbeiter*innen ab 16 Jahre - SA 04. Juli!
Alle-Achtung Schulung für die Kinder- und Jugendarbeit
Jetzt noch Plätze frei!
Du bist in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv und mindestens 16 Jahre alt? Dann laden wir dich herzlich zur Alle-Achtung Schulung ein!
📅 Samstag, 04. Juli 2026
🕘 09:00 – 13:30 Uhr
📍 Evangelisches Gemeindehaus Bad Krozingen
In dieser Schulung setzen wir uns mit einem wichtigen Thema auseinander: Grenzen achten und Schutz vor sexualisierter Gewalt. Ziel ist es, dich für einen verantwortungsvollen und achtsamen Umgang im Miteinander zu sensibilisieren und dir Sicherheit für deine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu geben.
Die Teilnahme ist verpflichtend für alle Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit.
👉 Hier kannst du dich jetzt anmelden
Die Schulung wird von Gabi Groß und Josan Tuquabo (Diakoninnen) geleitet.
Wir freuen uns, wenn du dabei bist!
lesenSo wurde am 26.6.26 in Müllheim "einfach geheiratet" ...
Am 26. Juni wurde einfach heiraten rund um die evangelische Stadtkirche in Müllheim zu einem rundum gelungenen und stimmungsvollen Erlebnis. Schon im Außenbereich zeigte sich eine besondere Atmosphäre:
Unter freiem Himmel, im angenehmen Schatten, fanden Anmeldungen und Vorbereitungsgespräche statt – persönlich, zugewandt und entspannt.
In der angenehm kühlen Kirche konnten die Paare zwischen einer Segensfeier oder einer Trauung wählen und diesen besonderen Moment in ruhiger, festlicher Umgebung erleben. Musikalisch wurde der Tag liebevoll gestaltet:
Orgelklänge, Gesang und Flötenmusik schufen eine berührende und feierliche Stimmung.
Im Anschluss ging es wieder vor die Kirche, wo bei Sekt und Kuchen gemeinsam gefeiert wurde. Die offene und herzliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein – es wurde gelacht, angestoßen und die besonderen Momente miteinander geteilt.
Dieses gelungene Fest war nicht zuletzt dem großen Engagement vieler Ehrenamtlicher zu verdanken, die mit viel Herzblut dafür sorgten, dass sich alle willkommen und gut begleitet fühlten. Ein Tag voller Wärme, Begegnung und schöner Erinnerungen.
In diesem Sinne freuen wir uns schon auf´s nächste Jahr, wenn Ihr einfach heiraten bzw. Euch segnen lassen möchtet!
Vorankündigung der Badischen Zeitung
einfach heiraten NUR in der Stadtkirche Müllheim!
Aufgrund extremer Temperaturen findet diese Aktion AUSSCHLIEßLICH in der Stadtkirche statt, NICHT am Flugplatz!!
... in Müllheim im Markgräflerland
Evangelische Stadtkirche Müllheim und Flugplatz Müllheim
Wir laden Euch an zwei verschiedene Feierorte ein: Der eine liegt in der wunderschönen Evangelischen Stadtkirche Müllheim im Markgräflerland.
Übrigens: Am 26.6.26 abends beginnt in Müllheim das Stadtfest! Da könnt Ihr nach dem Segen gerne weiterfeiern.
Der andere Feierort befindet sich auf dem Flugplatzgelände zwischen Müllheim und Zunzingen. Dort werdet Ihr vor der "Silberlilly", unserem umgebauten Airstream-Wohnwagen, einfach heiraten können. Ein Feierort mit ganz besonderem Charme!
Weitere Infos und Anmeldung zum Event findet Ihr hier
Und hier dürft Ihr schonmal als Vorgeschmack in unserem Heft (Trausprüche und Lieder) blättern ... (vor Ort dann ausgedruckt).
Gemeinsam Gutes bewegen
Die größte Spendenaktion für diakonische Arbeit in Baden lädt auch 2026 wieder ein, Engagement zu erleben. Vom 14. bis 21. Juni 2026 präsentieren diakonische Werke, Dienste und Kirchengemeinden ihre vielfältigen Angebote vor Ort.
Entdecken Sie, wie Diakonie wirkt, kommen Sie ins Gespräch und lassen Sie sich inspirieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihr Interesse.
lesen„Ich wollte einfach unbedingt leben.“ - Ein Beitrag zu unserer Kollegin, Heike Siepmann und ihrer Krankheit ME/CFS
Rund 650.000 Menschen sind deutschlandweit an ME/CFS erkrankt. Auch Diakonin Heike Siepmann, die 16 Jahre lang im Evangelischen Jugendwerk des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald und als Landesjugendreferentin für die Evangelische Jugend im ländlichen Raum (EJL) tätig war, ist eine Betroffene.
Nach einer milden Corona-Infektion im November 2023, entwickelte sich ME/CFS und führte dazu, dass sie ab Mai 2024 rund eineinhalb Jahre in nahezu vollständiger Isolation lebte. Alltägliche Dinge wie selbständig essen oder eine Unterhaltung führen - all das war für sie kaum mehr möglich. „Ich konnte an nichts mehr Anteil nehmen, meine Kinder nicht mehr sehen oder mit ihnen sprechen. Lebendig begraben sein - das beschreibt meinen damaligen Zustand glaube ich ganz gut.“
Für Heike Siepmann und ihre Familie begann ein langer und schwerer Leidensweg voller Entbehrungen, mit vielen offenen Fragen, finanzieller Unsicherheit und Kämpfen - gegen die Krankheit selber, aber auch alles, was diese mit sich bringt. Inzwischen ist der Schweregrad ihrer Behinderung endlich offiziell anerkannt. Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom, kurz ME/CFS, ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, in deren Folge die Betroffenen nur noch über einen Bruchteil ihres früheren Leistungsvermögens verfügen. Heike Siepmann begann ihren Dienst im Evangelischen Jugendwerk im Juli 2008 -damals noch im beschaulichen Hügelheim mit einem geteilten Dienst-Computer und einem Tastenhandy. In ihren 16 Dienstjahren hat sie wie keine andere die Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenbezirk geprägt. Von Beginn an legte sie dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Freizeitarbeit. Sie ist nach wie vor davon überzeugt, dass „diese Gemeinschaft, dieses Miteinander, die Erlebnisse, die man auf einer Freizeit miteinander teilt, prägend sind - oft ein Leben lang.“ Sie selbst erinnert sich mit großer Dankbarkeit an die vielen Momente, in denen sich Jugendliche auf Freizeiten mit ihren Talenten und Fähigkeiten zeigen und neue Erfahrungen machen konnten. Sie habe sich immer als Ermöglicherin verstanden - auch in Glaubensfragen.
Zahlreiche große Projekte hat Heike Siepmann in ihren Dienstjahren gemeinsam mit Kolleg*innen und Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt. Diese lassen sich nur exemplarisch aufzählen: Konficamps mit 350 Jugendlichen, das landesweite Jugendtreffen Youvent in Breisach, bei dem sie einen Jugendgottesdienst mit 1500 Jugendlichen am Rhein feierte, die Baden Games oder auch das sozial-diakonische Projekt JUST für Neuntklässler*innen. Nicht zuletzt hat Heike Siepmann die mobile Jugendkirche Silberlilly und die Café Ape (Ape Maria) mit auf die Welt gebracht. Immer wieder trieb sie ihr Anspruch und ihre Haltung an, ein echtes Interesse an Kindern und Jugendlichen zu haben. „Ich wollte erfahren, was sie umtreibst, was sie beschäftigt und was sie herausfordert. Jeder Mensch ist es wert, entdeckt und kennengelernt zu werden. Und gerade Jugendliche, die in dieser schwierigen Lebensphase oft ja den dümmsten Mist machen, für die konnte ich immer ganz viel Verständnis aufbringen.“
Für Heike Siepmann kam Stillstand nie in Frage. Nicht nur die eigene fachliche Expertise und ihre Rolle als Diakonin in der Kinder- und Jugendarbeit entwickelte sie in Fortbildungen und Coaching stetig weiter. Als ausgebildete Visionssuchebegleiterin und Seelsorgerin unterstützte sie Jugendliche und junge Erwachsene in ganz unterschiedlichen Settings bei der Entscheidungsfindung an Schnittstellen des Lebens. Sie bildete zudem zahlreiche Ehrenamtliche zu qualifizierten Jugendleiter*innen aus.
„Mich hat das immer wieder beeindruckt, wie Jugendliche schon sehr früh Verantwortung in Kirche und Gesellschaft übernehmen. Klar braucht es für das Leiten von Gruppen Handwerkszeug, Rückhalt und Beratung. Aber Jugendlichen können das! Und ich habe sie unglaublich gerne dabei begleitet, sich an was Neues heran zu trauen und eine eigeneHaltung zu entwickeln.“
Stets hatte Heike Siepmann dabei die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Blick, unter denen Kinder und Jugendliche heranwachsen. Als Landesjugendreferentin für die Evangelische Jugend auf dem Lande sensibilisierte zudem im Besonderen für das Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum. Ausgerechnet sie, die für so viele Kinder, Jugendliche, Ehrenamtliche und Familien Orte des sozialen Miteinanders und der Begegnung gestaltet hat, wurde durch die Erkrankung an ME/CFS plötzlich und unvermittelt aus allen sozialen Bezügen herausgerissen. Mit ihrer unfassbaren Expertise, ihrem breiten Erfahrungsschatz und ihren menschlichen Qualitäten fehlt sie dem Kirchenbezirk.
Seit Ende 2025 gibt es kleine Hoffnungsschimmer für Heike Siepmann. Schritt für Schritt tastete sie sich an neue Reize heran, steigerte beispielsweise die Zeit, die sie sitzend an der Bettkante verbringen konnte - und ging irgendwann die ersten eigenen Schritte. Aus dem Zimmer, in dem sie nach wie vor den Großteil des Tages verbringt, über die Treppen ins Erdgeschoss und dann sogar in den Garten ihres Hauses. So hat Heike Siepmann es mit unbändigem Durchhaltevermögen und schier unvorstellbarer Willenskraft geschafft, dass sie das Singen der Vögel mittlerweile aushalten kann. Auch an soziale Kontakte und erste persönliche Begegnungen traute sie sich wieder heran. „Irgendwann hat sich wieder so ein Lebenshunger entwickelt. Ich wollte einfach unbedingt leben und zuversichtlich sein.“
Das Erzählen und Erinnern an die Sternstunden ihres Berufes und das Arbeiten im Jugendwerk konnte Heike Siepmann nur dosiert und in Sprachnachrichten bewältigen. Sie vermisse ihre Arbeit und das soziale Leben sehr. Es ist spürbar, das sie ihre Leidenschaft für die Kinder- und Jugendarbeit nie verloren hat. Ihr Leben ist eines, das mit dem früheren nicht zu vergleichen ist. Nach wie vor ist ihr Zustand fragil. Rückschläge sind bei ME/CFS eingepreist. Aber sie habe wieder an Lebensqualität dazu gewonnen und erfreue sich an den kleinen Dingen des Lebens. „Ich bin dankbar, dass ich das so empfinden kann“, erzählt sie.
Information zu ME/CFS - Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom
Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad an körperlichen Behinderung führt. Alltägliche Dinge wie Zähneputzen, zur Toilette gehen, eine Unterhaltung führen - all das ist für Betroffene nur unter extremer Anstrengung oder sogar gar nicht möglich. Ein Viertel aller Patient*innen kann das Haus nicht mehr verlassen. Schätzungsweise über 60 Prozent ist arbeitsunfähig. In Deutschland sind derzeit ca. 650.000 Menschen an ME/CFS erkrankt.
ME/CFS geht mit einer Vielzahl an Symptomen einher (neben der chronischen Erschöpfung sind das beispielsweise grippeähnliche Symptome, Schmerzen, neurologische Einschränkungen, Herzrasen, Schwindel, Blutdruckschwankungen).
Charakteristisch für die Krankheit ist allerdings die sogenannte Post-Exertionelle Malaise (PEM) - eine ausgeprägte und anhaltende Verstärkung aller Symptome infolge einer körperlichen oder geistigen Anstrengung, die über die eigene Belastungsgrenze hinaus geht. PEM, auch Crashs genannt, können unmittelbar, aber auch erst 48 Stunden nach einer solchen Überlastung auftreten, tage- oder wochenlang anhalten. Sie können prinzipiell durch alles ausgelöst werden. Das kann ein Besuch bei einer Ärztin sein oder auch eine zu stark empfundene Emotion. Für Betroffene ist es daher von entscheidender Bedeutung, ihre innerhalb ihrer eigenen Belastungsgrenze zu verbleiben, um ihren Zustand nicht dauerhaft zu verschlechtern.
Eine wirksame Therapie gegen ME/CFS gibt es derzeit nicht.
- Ein Artikel von Miriam Heckmann, Diakonin in unserem Kirchenbezirk -
Quellenangaben: Deutsche Gesellschaft für ME/CFS; https://www.mecfs.de/
mythinkX Youtube Folge ME/CFS https://www.youtube.com/watch?v=7v4PBBo98Qw/ ZDF NEO
Heike Siepmann im Bild rechts, Artikel von der Badischen Zeitung; im Interview mit der Landesbischöfin. Mai 2022.
lesen
Wir haben es geschafft – und wir stehen dazu
Der Evangelische Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald veröffentlicht sein umfassendes Konzept zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Ein wichtiger Schritt, auf den wir stolz sind – und ein Signal an alle, dass dieses Thema die Aufmerksamkeit, Klarheit und Sensibilität bekommt, die es verdient.
Unser Ziel ist eindeutig: Räume schaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen, ihre Persönlichkeit entfalten und Vertrauen wachsen kann. Das Schutzkonzept ist ein gemeinsamer Auftrag an uns alle – Haupt- wie Ehrenamtliche – aufmerksam hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und Grenzverletzungen konsequent entgegenzutreten.
Mit der Veröffentlichung möchten wir informieren, sensibilisieren und Mut machen, gemeinsam eine Kultur des achtsamen Miteinanders zu stärken. Denn Schutz beginnt nicht erst im Ernstfall, sondern im Bewusstsein jedes Einzelnen.
Für mehr Sicherheit. Für mehr Verantwortung. Für eine Kirche, die schützt.
Das Schutzkonzept ist hier mit weiteren Infos und Ansprechpersonen ebenso aufrufbar:
https://www.ekbh.de/hilfe-bei-sexualisierter-gewalt
https://www.ekbh.de/impressum
lesen
Pfingsten mit Paul Gerhardt: Glaube, der bewegt. Zum 350. Todestag des berühmten Barock-Kirchenlieddichters
Paul Gerhardt zählt zu den bedeutendsten Liederdichtern der evangelischen Kirche. Seine Texte sind bis heute lebendig – voller Vertrauen, Trost und Hoffnung im Wirken des Heiligen Geistes. Gerade an Pfingsten, dem Fest der Erneuerung und der Kraft Gottes, entfalten seine Worte eine besondere Tiefe.
Darüber hinaus steht das Jahr 2026 ganz im Zeichen des 350. Todestages des bedeutenden Barock-Kirchenlieddichters Paul Gerhardt († 27. Mai 1676). Bundesweit erinnern zahlreiche Gottesdienste, Konzerte und Mitmachaktionen an sein Leben und Wirken.
Wie klingen diese alten Lieder heute? Welche Botschaft tragen sie für unseren Glauben?
Herzliche Einladung zu einer besonderen Veranstaltung rund um Paul Gerhardt, Vortrag und Gespräch:
Paul Gerhardt, der streitbare Dichter
Mi. 17.06.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Hybrid-Veranstaltung: Teilnahme online oder in Präsenz möglich.
Die Lieder Paul Gerhardts sind Klassiker.
Über Jahrhunderte hinweg erbauen sie die Herzen von Menschen. Viele wissen aber nicht, dass sich der Dichter dieser Lieder seine lutherischen Überzeugungen einiges kosten ließ.
Referent: Prof. Dr. Alexander Bitzel, Gemeindepfarrer in Frankfurt a.M., Professor für Kirchengeschichte
Weitere Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie hier
Im Fokus: Pfingsten - Bedeutung, Ursprung und der Geburtstag der Kirche
Was an Pfingsten gefeiert wird ...
Warum das Datum von Pfingsten jedes Jahr wechselt ...
Woher der Name „Pfingsten“ kommt ...
Wie Pfingsten in der Kirche gefeiert wird ...
Pfingstbräuche und ihre Bedeutung ...
Die Bedeutung von Pfingsten heute ...
Pfingsten persönlich erleben ...
... Alles das dürfen Sie gerne auf der Seite der Evangelischen Landeskirche in Baden nachlesen.
Ein Text von Monika Hautzinger.
Viel Vergnügen und schöne Pfingsten!
lesen
Juleica-Schulung | 24.–31.10.2026 | Todtmoos - Melde dich jetzt gerne an!
Du engagierst dich in der Kinder- und Jugendarbeit oder möchtest damit starten? Dann ist unsere Juleica-Schulung genau das Richtige für dich!
Eine Woche lang erlebst du eine abwechslungsreiche und praxisnahe Ausbildung zur/zum Jugendleiter*in – mit viel Spaß, Austausch und neuen Impulsen.
Du lernst, wie du Gruppen leitest, Spiele anleitest, Verantwortung übernimmst und rechtlich sicher handelst. Gemeinsam mit anderen Engagierten sammelst du wertvolle Erfahrungen für deine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – und für dich persönlich.
📍 Ort: Todtmoos
👥 Ab 15 Jahren
💶 Kosten: 170 €
👉 Anmeldung über: https://www.juwe-bhs.de
Mach den nächsten Schritt in deinem Engagement – wir freuen uns auf dich!
Konzertbericht: Clemens Bittlinger in Ihringen – Atem – Klang der Seele
„Hab Seligkeiten in meinem Leben,
das mache ich mir tagtäglich klar.
Geglückte Zeiten, die wir erleben,
machen das Leben wunderbar.“
-Clemens Bittlinger-
Am Freitag, dem 8. Mai, erlebte die Ihringer Kirche ein außergewöhnliches musikalisches Ereignis: Der Liedermacher Clemens Bittlinger gastierte gemeinsam mit seinen Musikern im Rahmen des Programms Atem – Klang der Seele. Seit über 30 Jahren steht der Pfarrer und Liedermacher auch professionell auf der Bühne.
Die Kirche in Ihringen war gut gefüllt, und schon vor Konzertbeginn lag eine erwartungsvolle, warme Stimmung im Raum.
Der evangelische Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald durfte an diesem Abend Veranstalter von Clemens Bittlinger und Band sein.
🌟 Ein Ensemble, das Klangräume öffnet
Bittlinger wurde begleitet vom Schweizer Tastenvirtuosen David Plüss, der an diesem Abend nicht nur sein Können am Keyboard, sondern vor allem an der Orgel zeigte. Viele im Publikum staunten, wie selbstverständlich er die „Königin der Instrumente“ in das moderne Klangbild einband.
Für besondere musikalische Farben sorgte außerdem der exzellente Saxophonist Matthias Dörsam, dessen warme, klare Linien den Kirchenraum erfüllten. Ergänzt wurde das Ensemble durch David Kandert an Percussion und Gesang, der dem Abend zusätzliche rhythmische Tiefe verlieh.
🎶 Musik, die berührt – Texte, die tragen
Bittlinger führte mit seiner gewohnt humorvollen, zugleich nachdenklichen Art durch das Programm. Seine Lieder verbanden poetische Texte mit eingängigen Melodien, und immer wieder schwang die Einladung mit, innezuhalten, aufzutanken und sich berühren zu lassen.
Besonders eindrucksvoll war das Zusammenspiel von Orgel und Saxophon: Mal kraftvoll, mal zart, mal meditativ – stets aber so, dass die Musik den Kirchenraum in einen atmenden Klangkörper verwandelte.
🙌 Ein Publikum, das mitging
Die Besucherinnen und Besucher ließen sich schnell mitreißen: Es wurde begeistert mitgesungen, geklatscht und gelächelt. Die Atmosphäre war herzlich und getragen von echter Freude am gemeinsamen Erleben. Dass das Konzert eintrittsfrei war, tat der Großzügigkeit keinen Abbruch – die Spenden fielen reichlich aus und zeigten die Wertschätzung für diesen besonderen Abend.
🎁 Eine Zugabe, die nachhallte
Natürlich ließ das Publikum den Künstler nicht ohne Zugabe gehen. Bittlinger kehrte noch einmal auf die Bühne zurück und schenkte den Zuhörenden ein weiteres Lied, das den Abend stimmungsvoll abrundete und viele mit einem Lächeln nach Hause gehen ließ.
Fazit
Das Konzert von Clemens Bittlinger und seinem Ensemble war ein musikalisches Highlight, das die Seele berührte und die Kirche in Ihringen mit Klang, Wärme und Gemeinschaft erfüllte. Ein Abend, der noch lange nachklingt.
Text und Fotos von Miriam Ebner
lesen
🎶 Bezirkschorfest „Klingende Kirche“ – am Sonntag, 17. Mai!
Ein Nachmittag voller Musik, Begegnung und guter Stimmung: Beim Bezirkschorfest am 17. Mai wird die Kirche zum Klangraum. Komm vorbei, genieße Kaffee, sing im offenen Workshop mit oder feiere den festlichen Musikgottesdienst mit vielen Stimmen und Instrumenten.
Ob du mitsingen, mitblasen oder einfach dabei sein willst – jede und jeder ist willkommen.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.
Weitere Infos zum Programm findest du hier
Neue Bezirksjugendreferentin stärkt die Kinder- und Jugendarbeit im Breisgau-Hochschwarzwald
Franziska Grausam hat ihre Leidenschaft für die Kinder- und Jugendarbeit im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald zum Beruf gemacht. Im Evangelischen Jugendwerk setzt sie neue Akzente und will die Freizeiten ausbauen.
Ein Interview - geführt von Gabriele Hennicke, Badische Zeitung, mit Franziska Grausam.
Hier geht es direkt zum Interview
Am Freitag, 8. Mai: Konzert mit Clemens Bittlinger in Ihringen!
Clemens Bittlinger mit Orgel & Saxophon Atem – Klang der Seele
Über 100 Konzerte gestalten der Liedermacher & Pfarrer Clemens Bittlinger und seine Musiker in jedem Jahr bundesweit. Dabei treten sie meist in Kirchen auf. Höchste Zeit also, dass nun „die Königin der Instrumente“, die Orgel endlich auch einmal mit einbezogen wird. Den Schweizer Tastenvirtuosen David Plüss kennen viele als versierten Keyboarder und ausgefeilten Arrangeur, was die meisten jedoch nicht wissen ist die Tatsache, dass er Zuhause in seiner Gemeinde regelmäßig die Orgel betätigt. Dieser verborgene Schatz wird nun gehoben. Dabei wird er musikalisch wunderbar unterstützt und inspiriert durch den exzellenten Saxophonisten Matthias Doersam, einem bundesweit gefragten Live – und Studioinstrumentalisten und durch den Percussionisten und Sänger David Kandert.
Weitere Infos finden Sie hier
Der Eintritt ist frei - Spenden sind willkommen
Heiraten auf dem Müllheimer Flugplatz – die evangelische Kirche macht's möglich
Unkompliziert heiraten, Segen
empfangen und anschließend
feiern – das bietet die Aktion
„Einfach heiraten“ in Müllheim.
Dekan Dirk Schmid-Hornisch
erklärt, was Paare erwartet und
welche Rolle der Flugplatz
dabei spielt.
Ein Artikel von Sophia Kaiser, Badische Zeitung. Interview mit Dekan Dirk Schmid-Hornisch vom 30.4.2026.
Festliche Verabschiedung von Pfarrer Dr. Arno Krieg in den Ruhestand
Nach 15 Jahren Wirkens in der Gemeinde Löffingen tritt Pfarrer Arno Krieg in den Ruhestand ein.
Aus diesem Anlass laden wir herzlich zum Verabschiedungsgottesdienst mit Dekan Schmid-Hornisch ein.
Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Empfang im Gemeindesaal statt.
Auch hierzu sind alle herzlich eingeladen.
Veranstaltungsort:
Löffingen
Lärchenweg 2
79843 Löffingen
Bericht: 1. Bezirkssynode der neuen Amtsperiode des Evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald, Thema: Wahlen
Die Synode, das evangelische Bezirksparlament, begann um 16 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche in Wolfenweiler.
Dekan Schmid-Hornisch führte durch den Gottesdienst, dessen Basis der Bibeltext des 1. Brief an die Korinther, Kapitel 12 bildete:
„(…) Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den einen Geist. 5Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. 6Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. 7Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt. 8Dem einen wird vom Geist die Gabe geschenkt, Weisheit mitzuteilen, dem anderen durch denselben Geist die Gabe, Erkenntnis zu vermitteln, 9einem anderen in demselben Geist Glaubenskraft, einem anderen - immer in dem einen Geist - die Gabe, Krankheiten zu heilen, (…) 11Das alles bewirkt ein und derselbe Geist; einem jeden teilt er seine besondere Gabe zu, wie er will.“
Es geht darum, dass der Bezirk wie ein Körper mit vielen Teilen (Gliedern) ist. Kein Teil ist unwichtig, und alle sind aufeinander angewiesen. Das Ziel der Gaben meint: Die Gaben dienen nicht der Selbstdarstellung, sondern dem gemeinsamen Nutzen. Die Gaben des Geistes werden zur Stärkung der Einheit eingesetzt.
Im Kontext von ekiba 2032, dem Strategieprozess der Evangelischen Landeskirche in Baden passt dieser Text gut. Denn auch hierbei - im Zuge von Kürzungen von Gebäuden/ Personal/ anderen Ressourcen – geht es darum, Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen, gemeinsam Neues zu wagen und schließlich zu überlegen, wie man nun z.B. im Kooperationsraum (Zusammenschluss von Gemeinden) innovativ zusammenarbeiten kann.
Zum 1. Advent 2025 wurden die Kirchengemeinderäte der einzelnen Gemeinden neu bzw. wiedergewählt. Ein sogenanntes Onboarding für die neuen Ehrenamtlichen fand am 28. Februar in der Kreuzgemeinde Freiburg statt, organisiert von der Evangelischen Erwachsenenbildung Emmendingen I Breisgau-Hochschwarzwald und der Evangelischen Erwachsenenbildung Freiburg. Neben zahlreichen Workshops am 28.2. führte Dekan Schmid-Hornisch gemeinsam mit Miriam Ebner (Bezirkliche Beauftrage für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising) am 28.2. sowie auch im März einen Workshop zum Thema durch: ekiba 2032 und Rechtsformen. Am 24. September wird es voraussichtlich nochmals einen ähnlichen Workshop für Kirchenälteste und Bezirkssynodale geben. Konkrete Infos folgen.
Der Evangelische Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald freut sich sehr darüber, dass Vetreter von kommunaler Ebene und des Landkreises mit Ulli Waldkirch, Bürgermeister Auggen und Thorsten Culmsee, Dezernent Jugend und Soiales (Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald), seine Synode bereichern.
Zahlreiche Ämter wurden neu bzw. wiedergewählt. Diese Wahlen finden alle sechs Jahre statt. Die Gewählten stellen immer eine Mischung aus Haupt- und Ehrenamtlichen dar, wobei die Anzahl der Ehrenamtlichen in der Überzahl sein muss. In allen Gremien der evangelischen Kirche sitzen Haupt- und Ehrenamtliche als gewählte Vertreterinnen und Vertreter.
Die Synode selbst umfasst eine große Vielfalt an Personen unterschiedlichen Geschlechts, Herkunft, Alters und Berufs. Das ist ein Prinzip in der evangelischen Kirche, also absichtlich so gewollt. So wird die evangelische Kirche ihrem Auftrag gerecht, den Kirchenbezirk in seiner Vielfalt zu repräsentieren.
Zur Vorsitzenden der Bezirkssynode wurde Ulrike Müller gewählt.
Zu stellvertretenden Synodenvorsitzenden wurde Pfarrerin Therese Wagner gewählt.
Zur Dekanstellvertreterin wurde Pfarrerin Marika Trautmann gewählt.
Folgende Landessynodale wurden gewählt:
Gemeindediakonin Gabi Groß, Christine Knapmeyer, Prof. Dr. Wolfgang Schmidt.
Die Synode legt die Anzahl der aus ihren Reihen zu wählenden Mitglieder des Bezirkskirchenrat fest mit acht Personen. In den Bezirkskirchenrat wurden gewählt:
Birgit Rombach, Oliver Berger, Cornelia Biedermann, Helga Lambrecht, Dr. Andrea von Hohenthal, Freddo Dewaldt.
Pfarrer Sebastian Bernick, Pfarrerin i.S. Susanne Hoffmann.
Zum Diakoniepfarrer wurde gewählt Pfarrer Rolf Kruse.
Infos zu Veranstaltungen, Fundraising und anderen Themen:
Miriam Ebner (Bezirkliche Beauftrage für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising) wies auf „einfach heiraten“ am 26.6.26 hin sowie auf kommende Fundraising-Veranstaltungen, die in Planung sind und Anträge, die stellbar sind noch bis zum 30. Juni: Bonusantrag der Landeskirche sowie bei der badenova: Förderung zu 25-jährigem Jubiläum, 2.500 Euro pro Projekt.
Susanne Konnerth (Bezirkskantorin) wies auf „Klingende Kirche“ – Bezirkschorfest am 17. Mai hin.
Dirk Boch (Schuldekan) informierte über verschiedene Veranstaltungen der Evangelischen Erwachsenenbildung Emmendingen I Breisgau-Hochschwarzwald
Gabriele Westermann (Geschäftsführerin, Diakonisches Werk Kirchzarten) wies auf eine Aktion für das Hofgut Himmelreich hin, die demnächst noch genauer kommuniziert wird.
Franziska Grausam (Bezirks-Jugendreferentin) informierte darüber, dass alle Freizeiten für den Sommer schon ausgebucht sind. Die Gemeinden sollen sich gerne bei Frau Grausam melden mit Anregungen und Ideen für die Entwicklung ihrer Arbeit im Bezirk.
Informationen durch den Dekan Dirk Schmid-Hornisch:
Das Dienstleistungszentrum Süd wurde zum 1.1. 26 gegründet.
Die neuen Leitsätze für unseren Kirchenbezirk wurden 2025 fertiggestellt, gelten nun offiziell und bilden die Grundlage für unsere Arbeit im Bezirk.
Neue Websites: Die Website für den Kirchenbezirk und auch alle Kooperationsräume sollen ein einheitliches Bild geben. Am Donnerstag, den 11. Juni 26 erfolgt ein Infotermin, wo durch die AG Digitalisierung, insbesondere Hermann Best, erklärt wird, was zu tun ist und welche Personen benötigt werden, um die neue Website im jeweiligen Koop.raum und Bezirk aufzusetzen.
Die Synode endete um 21.30 Uhr mit einem Abendsegen durch Pfarrerin Therese Wagner (Gemeinde Wolfenweiler).
Die nächste Bezirkssynode findet am 08. Mai mit dem Thema „Haushalt 2026 und 2027“ in Ihringen statt. Dann wird der Haushalt 26 und 27 beraten und beschlossen.
Die Synode im Herbst wird am 20. November 2026 in Titisee-Neustadt tagen.
Bericht: Miriam Ebner
Fotos: Miriam Ebner (Synode) und Gianna Baier (Kirche)
Einführungsgottesdienst für Franziska Grausam, Diakonin im bezirklichen Dienst
Wir laden Sie alle herzlich am kommenden Sonntag zur Einführung unserer Bezirks-Jugendreferentin, Franziska Grausam, ein.
Zuerst wird es einen feierlichen Gottesdienst geben und im Anschluss einen Empfang mit Imbiss und Getränken.
Detaillierte Infos finden Sie in der Einladung oder hier
Über Ihr Kommen freuen wir uns!
