Neulich im Lehrer*innenzimmer, nach einer intensiven Stunde, mit vielen Gesprächen, sitze ich im leeren und leisen Lehrer*innenzimmer. Dieses Gefühl der Ruhe ... ist nicht die Ruhe vor dem Sturm, sondern nach dem Sturm. Die Ruhe, um den eigenen Gedanken nachzuspüren, durchzuatmen, Pause zu machen. Die Geschwindigkeit wird gedrosselt.
Ein wunderbarer Moment, dem Alltagstrubel zu entkommen. Und ich höre nicht nur in mich hinein, sondern spüre den Gesprächen nach, in denen ich als Zuhörerin gefragt wurde. Im Gespräch mit Menschen zu sein, heißt für mich vor Allem Hören. Dem Gegenüber Raum geben, die frohe Botschaft, die Sorge, die Idee oder den Wunsch auszusprechen und gehört zu werden.
In der Bibel, im Buch des Jakobus (1,19) lesen wir vom Hören und Reden mit der passenden Geschwindkeit.
„Ihr sollt wissen, meine lieben Geschwister: Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.“
Hier werden wir aufgefordert, die Geschwindigkeit zuerst zu erhöhen und für die nächste Reaktion, zu drosseln. Denn wie viel wichtiger ist es einander zuzuhören, als eine schnelle und manchmal unpassende Antwort parat zu haben. Denn, indem wir zuhören, unterstützen wir unser Gegenüber, sichtbar zu werden als Person mit dem persönlichen Anliegen. Zuerst einmal HÖREN und gemeinsam nachspüren, was es danach braucht. Denn selbst, wenn danach eine „schnelle Reaktion“ benötigt wird, darf diese in Ruhe und mit Nachdruck wirken.
Doch hier möchte ich beim Hören bleiben. Denn wir, also als Familie, Nachbarschaft oder Kolleg*innen sind in einer Art gemeinsam unterwegs. Und für ein gelingendes Miteinander ist es wichtig, in sich selbst hineinzuhören, zu spüren, was einen selbst bewegt, um passende Worte und Reaktionen zu finden, um auch für andere da sein zu können.
Daher wünsche ich Ihnen, diese Ruhe nach und vor dem Sturm, zum Innehalten und Durchatmen!
Diakonin Mareike Gebert (MGL 1/ Markgräflerland 1: Bad Krozingen, Ehrenkirchen-Bollschweil, Mengen-Hartheim, Wolfenweiler)
Seit dem 01.9. bereichtert uns Kathrin Otto, anteilig als Diakonin in der Diakonischen Initiative Hügelheim sowie im Schuldienst in March.
Sie wurde bereits am am Mittwoch, den 08.10. um 17.30 Uhr in der Katherinenkirche in Hügelheim feierlich eingeführt.
Ebenso seit dem 01.9. verstärkt Pfarrerin Angelika Oberbeckmann unser Team in Badenweiler. Sie wird am Sonntag, den 18.10. um 18 Uhr feierlich eingeführt.
Sie sind alle herzlich willkommen, ebenso zum Empfang im Anschluss an den Gottesdienst.
Zum Start wünscht der gesamte Kirchenbezirk Frau Oberbeckmann und Frau Otto nur das Beste! 🎉🙏
Seit dem 24. Februar 2022 findet in ökumenischer Verbundenheit jeden Dienstag ein gemeinsames Gebet für den Frieden in der evangelischen Kirche statt.
Herzliche Einladung an alle, die Wege zum Frieden suchen. Beginn während der Sommerzeit um 19.00 Uhr / Winterzeit 18.00 Uhr (mit der Zeitumstellung)
Auch das tägliche Glockengeläut der beiden Kirchen um 12.00 Uhr lädt ein, das Leid der Menschen zu bedenken und um Frieden zu beten.


