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So steht es im 1. Petrusbrief im 5. Kapitel.  

Demut - ist das nicht ein altmodisches Wort, das sofort an Unterdrückung denken lässt? Einen Menschen demütigen, das bedeutet doch, diesen Menschen zu verletzen und zu erniedrigen? 
Interessanterweise hat das Wort „Demut“ aber eine ganz andere Wurzel und so ist es auch gemeint im Petrusbrief: Demut wird hier als Mut zum Dienen bezeichnet. 

Interessanterweise greift die KI das so auf: „Demut beschreibt die innere Stärke und Bereitschaft, sich selbst realistisch einzuschätzen, die eigene Fehlbarkeit zu akzeptieren und anderen respektvoll zu begegnen.“ 

Tatsächlich wird diese Art von Demut als Erfolgsfaktor für Führungskräfte in manchen Managermagazinen beschrieben! Doch nicht nur in diesem Bereich gilt: die so praktizierte Demut könnte uns alle miteinander beschenken und weiterbringen. Stellen wir uns vor, alle würden aufhören, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. 

Stattdessen wären wir dankbar, mit etwas Größerem verbunden zu sein - mit einem Team, einer Gruppe, einer Gemeinschaft, einer Kirchengemeinde. Und das Wichtigste wäre das gemeinsame Ziel, das wir vor Augen haben. 

Dann ginge es darum, die anderen zu respektieren, zu den eigenen Fehlern zu stehen und lernbereit zu bleiben. 

Diese Haltung würde unser Miteinander wachsen und gedeihen lassen. Und sie bleibt natürlich immer eine Herausforderung, denn wir sind Menschen… Aber welch ein Segen wäre es, wenn es immer öfter gelingen könnte.  

„Gott gibt den Demütigen Gnade“ - eine große und wunderbare Zusage!


Herzliche Grüße,
Ihre Gabriele Heuß, Pfarrerin in Lenzkirch-Schluchsee und im Kooperationsraum Dreisamtal-Hochschwarzwald
 


Schon seit acht Monaten Wegweiser für unseren Kirchenbezirk

Mit den neuen Leitsätzen haben wir uns auf einen gemeinsamen Weg gemacht. Sie geben Orientierung für unsere Arbeit und unser Miteinander und zeigen, wofür wir als Evangelischer Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald stehen. Wir möchten noch einmal daran erinnern und einladen, die Leitsätze neu zu entdecken:

Hier geht es zu unseren Leitsätzen

Herzliche Einladung zur Abendandacht am 6. September um 18 Uhr in der Christuskirche. Freuen Sie sich auf Harfenklänge zwischen Traum und Nacht, Ruhe und Sehnsucht von Sabine Wehrle sowie Poetisches zur Nacht von Pfarrer Rolf Kruse.