Ukraine – wir helfen!

Friedenstaube auf ukrainischen Farben

Als Kirchengemeinden im Breisgau-Hochschwarzwald zeigen wir uns solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, unterstützen die Betroffenen und sind in seelsorgerlichen Anliegen ansprechbar für alle, die von Auswirkungen des Krieges betroffen sind. 

Kehrtwende in der EU-Flüchtlingspolitik dringend nötig

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat den Krieg und Kriegsflüchtlinge an die Außengrenzen der Europäischen Union gebracht. Doch auch die Flüchtlingszahlen aus anderen Krisen- und Kriegsgebieten steigen – gerade auch in Folge des Konflikts mit Russland - wieder stark an. Um zu verdeutlichen, wie dringend nötig die Kehrtwende in der EU-Flüchtlingspolitik ist, finden zum Internationalen Weltflüchtlingstag am 20. Juni an verschiedenen Orten innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Baden Gottesdienste und Aktionen statt.

„Ich bin dankbar für die große Hilfsbereitschaft und das Engagement für die Geflüchteten aus der Ukraine. Darin zeigen sich bei sehr vielen Menschen Mitgefühl, Solidarität und Aufnahmebereitschaft“, so die Flüchtlingsbeauftragte der badischen Landeskirche, Pfarrerin Dr. Elisabeth Hartlieb. „Das wurde von der Politik durch schnelle und positive Maßnahmen aufgegriffen. Genau in diese Richtung brauchen wir eine Kehrtwende in der EU-Flüchtlingspolitik.”

Hartlieb fordert im Vorfeld des Internationalen Weltflüchtlingstages am 20. Juni: „Auch die Geflüchteten aus anderen Kriegsregionen - aus Syrien, dem Irak, Afghanistan, Eritrea und vielen anderen Ländern - dürfen nicht vergessen werden. Wir finden uns mit der Abschottungspolitik der EU und mit dem Sterben an den EU-Außengrenzen nicht ab. Hier treten wir als Christinnen und Christen zusammen mit Menschen anderer Glaubensüberzeugungen und humanitärer Motivationen für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Gleich und frei gilt für alle – nicht nur für Europäer*innen.”

Im Bereich der badischen Landeskirche finden zum Weltflüchtlingstag an verschiedenen Orten Gottesdienste und Aktionen statt. In Kehl wird beispielsweise - wie in anderen Städten in Deutschland und auch der Schweiz - mit der Aktion „Beim Namen nennen“ den auf der Flucht gestorbenen Menschen gedacht. In der Stadtmitte vor der Friedenskirche werden zwischen 16 und 20 Uhr die Namen der mehr als 48.000 Menschen, die seit 1993 auf der Flucht gestorben sind, aufgeschrieben und verlesen. Die Lesung der Namen wird unterbrochen von Performances, Wortbeiträgen und Musik. Die mit den Namen der Toten beschriebenen Stoffstreifen werden um die Friedenskirche herum aufgehängt und bleiben dort als Mahnmal eine Woche lang. An der Passerelle (Brücke der zwei Ufer) am Rhein findet der Abschluss der Aktion mit Segensgebet statt.

Die Kirchenbezirke Emmendingen, Breisgau-Hochschwarzwald und Freiburg rufen mit einem Glockenläuten um 18 Uhr zum Gebet. Zur gleichen Zeit wird in der Freiburger Kirche St. Martin der jährliche ökumenische Gottesdienst zum Gedenken an die Opfer von Flucht und Vertreibung gefeiert, bei dem der Zusammenhang von Flucht und Klimawandel Thema sein wird. Außerdem macht eine Ausstellung im Kreuzgang derselben Kirche auf das Thema aufmerksam.


Weitere Information zur Aktion „Beim Namen nennen“.

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Ukrainisch-Deutsches Kontaktcafé in Müllheim

Die Kirchengemeinde Müllheim hat ein Ukrainisch-Deutsches Kontaktcafé auf den Weg gebracht. Zum ersten Treffen kamen 80 ukrainische Flüchtlinge, Mülheimer:innen sowie Vertreter:innen der Flüchtlingsarbeit und der Sozialdienste. Darüber berichtete die Badische Zeitung. Den Bericht können Sie hier nachlesen. 

Das ukrainisch-deutsche Kontaktcafé findet weiterhin am Montag vom 16.00 bist 18.00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus (Friedrichstraße 5 in Müllheim) statt. 

 

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DI startet Spendenaufruf für die Finanzierung von Evakuierungsfahrten von Menschen mit Behinderung aus Odessa

Vom 06. Mai bis zum 08. Mai evakuiert die Diakonische Initiative "unBehindert miteinander leben" 18 Menschen mit teilweise schwerster körperlicher und geistiger Behinderung aus der Ukraine. Es steht eine Liste mit über 100 Personen zur Verfügung. Diese ist in Zusammenarbeit mit einer ukrainischen Kirchengemeinde aus der Nähe von Odessa entstanden. Der Konvoi der Diakonischen Initiative wird auf dem Weg an die ukrainische Grenze humanitäre Güter, welche von der Stadtmission Freiburg bereitgestellt wurden, mitnehmen.
Dieses gelingt durch Zusammenarbeit: Während die Diakonische Initiative die Organisation und Koordination übernimmt und auch die Fahrzeuge für den Transport zur Verfügung stellt, liefert die Stadtmission Freiburg die humanitären Güter. Die Evangelische Blindenhilfe stellt Fahrer und Fahrerinnen und Taxi For Solidarity ermöglicht die Grenzüberführung von Gütern und Menschen. Die Evangelische Landeskirche und die Diakonie unterstützen mit ihrem Netzwerk.
„Wir werden so lange Menschen mit Behinderung aus dem Kriegsgebiet evakuieren, solange unsere Ressourcen es zulassen“, so David Schmitz, Leiter der Diakonischen Initiative. Schmitz bittet hierfür um Spenden auf ihr Spendenkonto: 

IBAN:                          DE5668351865000 810 59 59
BIC:                            SOLADES 1 MGL
Verwendungszweck:  Evakuierung Ukraine


Bilder sowie eine Dokumentation der vergangenen Evakuierungsfahrt finden Sie hier und hier.  

 

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"Gastgebende tragen das Leid von Geflüchteten mit"

 

Die Hilfsbereitschaft für Geflüchtete aus der Ukraine ist derzeit groß im Land und auch in der Region. Doch wer hilft eigentlich den Helfer:innen? Die Evangelische Kirchengemeinde Bad Krozingen hat zusammen mit der Stadt Bad Krozingen, dem Helferkreis Integration und der Katholischen Kirchengemeinde ein Beratungsangebot etabliert. Über den Bedarf sprach Susanne Müller von der Badischen Zeitung mit Diakonin Gabi Groß. 

Den Artikel können Sie hier nachlesen. 

 

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Wie man mit Kindern über den Krieg sprechen sollte

Diakon Joost Wejwer berät Kita-Fachkräfte aus dem ganzen Kirchenbezirk dabei, Kindern einen Ort und Raum für ihre Sorge zu eröffnen. Dazu unterstützt er Kita-Teams dabei, wie sie mit dem Thema Krieg und Streit umgehen und mit den Kindern darüber sprechen können. Die Badische Zeitung hat Joost Wejwer zu seinen Erfahrungen interviewt. Den Artikel finden Sie hier. 


Kontakt
Joost Wejwer
Projektleitung Südbaden / Projekt zur Stärkung des Evangelischen Profils Evangelischer Kitas 
Joost.Wejwer@ekiba.de / Mobil: 0151 – 176 202 66

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Hilfsstrukturen für Geflüchtete in Bad Krozingen

Die Kirchengemeinde Bad Krozingen hat eine Übersicht über alle wichtigen Namen, Adressen und Anlaufstellen für Geflüchtete zusammen gestellt. Greifen Sie gerne über die angefügte Datei darauf zurück. 
Über die Begegnungsangebote für Flüchtlinge berichteten wir hier. 

Eine Übersicht über die verschiedenen Angebote in Sachen Ukraine-Hilfe im Kirchenbezirk finden Sie hier. 

Nachlesen können Sie außerdem den Bericht über die groß angelegte Spendenaktion in Müllheim sowie die Rettungs- und Evakuierungsaktion der Diakonie Baden, an der sich die DI Hügelheim beteiligte. 

 

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