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Aktuelles

Die Silberlilly on the road

In diesem Sommer war die Silberlilly auf verschiedenen Feste in unserem Kirchenbezirk. Über das Projekt gibt es neu einen Filmbeitrag des Evangelischen Rundfunkdienstes Baden, den Sie hier nachschauen können. 

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Karawanentag im Kaiserstuhl

Unser Kirchenbezirk macht sich auf den Weg! Das Ziel ist eine neue Struktur der Zusammenarbeit aller Kirchengemeinden im Rahmen eines jahrzehntelangen „Strategieprozesses“ der Landeskirche. Diese Struktur soll bis zum Jahresende 2023 stehen.

Der Bezirkskirchenrat hat in diesem Jahr das große Gebiet des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald in sechs vorläufige „Kooperationsgebiete“ aufgeteilt. Diese sollen ab 2023 zu verbindlichen Kooperationsräumen werden. Ein solches Gebiet ist die Region „Kaiserstuhl – Tuniberg“. Zu ihm gehören die Kirchengemeinden Bischoffingen, Bickensohl, Bötzingen, Breisach, Ihringen, March und Umkirch.

Am Samstag, den 24. September 2022 wurde ein „Karawanentag“ in diese Region durchgeführt. Etwa dreißig Menschen, haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus allen Kirchengemeinden des Gebietes trafen sich zunächst im Gemeindezentrum March-Buchheim.  Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und der Erläuterung des Zeitplanes startete die Gruppe mit einem gemieteten Bus um 9 Uhr und fuhr von einem Ort zu nächsten – wie bei einer Karawane eben! Geleitet und moderiert wurde sie von Frau Ute Müller, Prozessbegleiterin aus Bühl. Sie ist selbst Vorsitzende der dortigen Bezirkssynode und kennt die Probleme des Strategieprozesses genau. Es wurden die Gemeindehäuser, die Kirchen und – nur von außen – die Pfarrhäuser besucht. Jeweils ein oder zwei Gemeindeglieder stellten ihre Gemeinde in kurzen Vorträgen, manchmal sogar illustriert mit Filmen oder PowerPoint-Präsentationen, vor. Daran anschließend wurden viele Fragen gestellt: Zur Größe der Gemeinde, zur Anzahl der Mitarbeitenden, dem Alter der Gebäude, zu ihrer Nutzung durch Arbeitskreise, Chöre, Jugendgruppen. Aber auch viele technische Fragen gehörten dazu: Wie werden die Häuser beheizt, wann wurden sie erbaut oder zuletzt renoviert, sind sie schon energetisch saniert? Die Stimmung der Teilnehmenden war gelöst und von aufmerksamem Interesse geprägt. Viele kannten sich schon, viele lernten sich neu kennen. In Umkirch und Ihringen wurde man bestens verköstigt, was zur Hebung der guten Laune sehr beitrug. Immer wieder beeindruckend war die bunte Vielfalt des Gemeindelebens, der unterschiedlichen Schwerpunkte der Gemeindearbeit. Frau Ute Müller hatte für alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein kleines Notizbüchlein vorbereitet, in das man sich Notizen machen konnte – denn es kamen sehr viele Informationen zusammen. Sie und noch weitere Strukturdaten werden in einem „Reflexionstag“ gemeinsam ausgewertet. Daraus müssen dann Vorschläge entwickelt werden, wie Gebäude und Personalstellen in einem ab 2023 vereinten Kooperationsraum zusammen genutzt und vernetzt werden können. Denn: Kirchliches Leben und Verkündigung von Gottes Wort sollen auch unter reduzierten Bedingungen gelingen!  Schließlich erreichte die Karawane pünktlich um 15.15 Uhr wieder das Evangelische Gemeindezentrum March. Man versammelte sich zu einer Schlussrunde, sang für eine Teilnehmerin sogar ein Geburtstagsständchen. Ein Teilnehmer brachte für alle das ermutigende Ergebnis des Tages zum Ausdruck: „Am Anfang war ich skeptisch, was dieser Tag bringen soll. Aber jetzt bin ich sicher, dass wir im Gebiet Kaiserstuhl-Tuniberg gut zusammenkommen werden.“ Pfarrer Philip van Oorschot und Bezirkskirchenrätin Frau Biedermann aus Kirchzarten entließen die Gruppe nach einem Segen in den weiteren Tag.


Ulrich Reimann 

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Neuer RUndbrief für den Religionsunterricht

Der neue RUndbrief für den Religionsunterricht für das Schuljahr 2022/23 mit Fortbildungsprogramm ist erschienen. Er wird gemeinsam von den Schuldekan*innen des evangelischen Kirchenbezirks (Dirk Boch) sowie der katholischen Dekanate (Dr. Joachim Kittel, Astrid Braun) herausgegeben. Sie können den RUndbrief hier herunterladen: https://www.ekbh.de//2022-09/Rundbrief.pdf oder per Mail bestellen: E-Mail: schuldekanat.breisgau-hochschwarzwald@kbz.ekiba.de. Wir senden Ihnen diesen dann gerne per Mail oder als gedruckt zu.

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Rainer Heimburger als Dekan verabschiedet

Am 23. September wurde Rainer Heimburger offiziell als Dekan des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald durch Landesbischöfin Heike Springhart verabschiedet. Zahlreiche Kolleg:innen aus dem Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald, Wegbegleiter:innen von Heimburger, Vertreter:innen der katholischen Kirche, der Diakonie und der Politik feierten in der Evangelischen Christuskirche in Bad Krozingen gemeinsam den Verabschiedungsgottesdienst des scheidenden Dekans, der seit rund acht Jahren die Leitung im Kirchenbezirk inne hatte. Zum mehrstimmigen Gesang des Projektchores zogen Heimburger und Springhart gemeinsam mit Vertreter:innen des Bezirkskirchenrats in die gut gefüllte Christuskirche ein. In seiner Predigt erinnerte Heimburger daran, wie zur Zeit der frühen Christ:innen Glaube gelebt und weitergetragen wurden. „Kirche ist nach wie vor ein bunter Haufen von Menschen“, stellte Heimburger fest, der die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen ebenso schätzte, wie den Fleiß und die Arbeit der Kolleg:innen im Bezirk. Zukünftig, so ermahnte er, müsse die Kirche mehr an ihrer Sprache arbeiten und das Priestertum aller Gläubigen hoch halten. Landesbischöfin Heike Springhart hob in ihrer Ansprache Heimburger Begeisterungsfähigkeit hervor, die sie bei der Eröffnung der Landesgartenschau persönlich mitgerissen habe. Springhart erinnerte aber auch daran, dass, wer ein Leitungsamt inne habe, die Einsamkeit kennen würde. „Zwischen den verschiedenen Stühlen sitzend muss man sich manchmal Lob und Gutes selber zusprechen.“ Immer wieder verwies sie deswegen auf den Vers „Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ (Psalm 103) Gott könne auch aus Bruchstücken Neues entstehen lassen. Heimburger habe zahlreiche Segensspuren im Kirchenbezirk hinterlassen, er solle mit viel Lob und Dank nun weiterziehen. Zukünftig wird Heimburger im Evangelischen Oberkirchenrat in einer Projektstelle zur Weiterentwicklung von Kasualien.
Überrascht von dem neuen beruflichen Aufbruch Heimburgers zeigte sich Bad Krozingen Bürgermeister Volker Kieber, der für seine Ausführungen zu Trauungen in Heißluftballons für einige Schmunzler sorgte. Daneben hielten Pfarrer Rolf Kruse für die Kirchengemeinde Bad Krozingen, in der Heimburger seinen Predigtauftrag wahrnahm, Frau Westermann vom Diakonieverband, Frau Berninger vom VSA, Cornelia Reisch, Bernhard Huber und Dekan Disch von der katholischen Seelsorgeeinheit sowie die Dekanstellvertreter Fritz Breisacher und Philipp van Oorschot und Frau Müller von der Bezirkssynode Grußworte im Anschluss an den Gottesdienst. Sie alle dankten Heimburger für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren sowie sein Engagement für Veränderung. Immer wieder klang an, dass Heimburger durch seinen Humor und seine lebendigen Predigten in Erinnerung bleibe.
Heimburger Leidenschaft für Filme fand auch im Abschlusslied des Chores, „Can you feel the love tonight“, seinen Anklang. Beim abschließenden Empfang gab es die Gelegenheit, sich persönlich von Heimburger zu verabschieden.

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Presseschau - Neue Gesichter im Kirchenbezirk

Über die neuen Pfarrpersonen in unserem Kirchenbezirk berichtete die Badische Zeitung. Hier können Sie nachlesen:

Darüber hinaus hat der Kirchengemeinderat Bötzingen die Nachfolge von Laura Arten geregelt und Suse Best als neue Pfarrerin für Bötzingen und Gottenheim gewählt. Auch darüber berichtete die Badische Zeitung. 

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Verabschiedung von Dekan Rainer Heimburger

Seit 2014 ist Rainer Heimburger Dekan im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald. Zum 01.10 verlässt er den Kirchenbezirk und tritt eine neue Projektstelle im Evangelischen Oberkirchenrat an. Die Verabschiedung durch Landesbischöfin Heike Springhart findet am 23.09. um 18.00 Uhr in der Evangelischen Kirche in Bad Krozingen statt. Der Gottesdienst steht unter dem Motto "Von Mammuts und Menschen - und von der Kirche". 
Über seinen Abschied und die Beweggründe sprach Rainer Heimburger mit der Badischen Zeitung. Den Artikel können Sie hier nachlesen.

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Mit Radsport-Goldmedaille in den Rollstuhl:Christian Meyer über sein Leben und Glück

Letzter Gast beim Gespräch unterm Nussbaum auf der Landesgartenschau in Neuenburg am 27. September um 16 Uhr

Neuenburg/Denzlingen. Mit Anfang 50 blickt Christian Meyer zurück auf zwei sehr unterschiedliche Lebenshälften. 1992 hatte er mit 22 Jahren in Barcelona eine olympische Goldmedaille gewonnen, 1993 wurde er in Oslo Vize-Weltmeister im 100-Kilometer-Mannschaftszeitfahren. Auf dem Sprung in den Profiradsport stürzte Christian Meyer im Giro d‘Italia 1994 und ist seitdem querschnittsgelähmt. Heute, meint der Familienvater aus Denzlingen, führe er „ein ganz normales Leben“. Darüber, wie ihm das gelang, welchen Weg er hinter sich hat und wie er heute Körper und Motivation fit hält, spricht er mit Doris Banzhaf, Leiterin der Evangelischen Erwachsenenbildung Emmendingen|Breisgau-Hochschwarzwald, am Dienstag, 27. September 2022, um 16 Uhr auf dem Gelände der Kirchen auf der Landesgartenschau in Neuenburg. In der Abschlusswoche der Landesgartenschau ist Meyer zum Thema „Wenn plötzlich alles anders ist“ so der letzte Gesprächsgast unterm Nussbaum.

Jeden Dienstag um 16 Uhr - von April bis September - gaben auf der Landesgartenschau Menschen im „Gespräch unterm Nussbaum“ Einblick in das, was sie begeistert und wofür sie sich einsetzen. Am nächsten Dienstag, 20. September, ist Angelika Mauch von den „Tapferen Herzen“ aus Lörrach zu Gast. Die Initiative steht besonders Kindern beim Tod eines nahen Angehörigen bei, bietet Trauergruppen für Kinder an und begleitet Kinder auch individuell, wenn es nötig ist.

Das Kirchengelände, die LICHTung mit dem Nussbaum (Ausstellernummer 36), ist auf dem Lageplan im Bereich A zu finden. Weitere Infos unter https://kirche-lgs.de

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Delegierte des Ökumenischen Rats der Kirchen zu Besuch auf der LGS 

Aus Finnland und aus Indonesien, aus Mozambique und Australien stammten die Teilnehmenden an der Exkursion auf die Landesgartenschau am Sonntag, den 4. September. Aus allen vier Himmels­richtungen waren sie zur Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen gekommen, die vom 31. August bis 8. September in Karlsruhe tagt.
Nach den ersten Sitzungstagen mit vollem Programm von morgens früh bis abends spät war es eine willkommene Erholung und Abwechslung für sie, den Tag bei schönstem Sonnenschein draußen zu  verbringen. Zunächst namen sie am Gottesdienst zum Ökumenischen Tag der Schöpfung teil. Gemeindereferentin Cornelia Reisch und Pfarrerin Marika Trautmann hielten ihn auf deutsch, englisch und französisch. Musikalisch wurde er von dem Gitarrenduo Anke und Martin Lampeitl gestaltet.

Mittags saßen Einheimische und Gäste unter dem Kastanienbaum beim Pavillon der Kirchen auf der Landesgartenschau und kamen bei Pizza und gekühlten Getränken meist auf Englisch, notfalls mit Händen und Füßen ins Gespräch. In kleinen Gruppen spazierte man dann über das Gartenschau­gelände: Für Menschen aus Asien war es faszinierend, sich die Ausstellung von Grabsteinen und Grabbepflanzungen anzuschauen, weil sie dies aus ihrer Heimat so gar nicht kennen. Andere schauten begeistert über den Rhein nach Frankreich.

Am Nachmittag fanden am Pavillon der Kirchen verschiedene Workshops statt: Herr Wolf von der Firma Grünspecht erläuterte die ökologische Bauweise des Pavillons – und es stellte sich heraus, dass die Verwendung von Holz, Stroh und Lehm eine traditionelle Art des Bauens in Afrika ist. Herr Lampeitl berichtete von der Arbeit der Kirchen an Orten, wo Menschen ihre Freizeit oder ihren Urlaub verbringen. Und die Künstlerin Martina August stellte den Stationenweg über menschliche Grund­erfahrungen wie „Weinen“ und „Lachen“ vor, den sie neben dem Pavillon der Kirchen ge­staltet hatte.

Mit einem Reisesegen im Pavillon wurden die internationalen Gäste am späten Nachmittag verabschiedet.

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Teilnehmende der Ökumenischen Vollversammlung zu Besuch auf der Landesgartenschau

Am Mittwoch ja die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen in Karlsruhe begonnen. Das höchste Entscheidungsgremium des ÖRK tritt in der Regel alle acht Jahre zusammen. Erstmals nach dem schwedischen Uppsala (1968) tagt die Vollversammlung in diesem Jahr wieder in Europa. Mehr als 4000 Teilnehmende aus 352 Kirchen und 120 Staaten der Erde werden zur weltweit umfassendsten Zusammenkunft von Christinnen und Christen erwartet. Am kommenden Wochenende werden rund 50 Teilnehmende der Vollversammlung zu Besuch bei der Landesgartenschau in Neuenburg sein. Um 11.00 Uhr findet dann ein öffentlicher Gottesdienst im Wuhrlochpark statt. Organisiert haben den die katholischen Gemeindereferentin Cornelia Reisch und Pfarrerin Marika Trautmann, die im Dekanat Breisgau-Hochschwarzwald für Mission und Ökumene zuständig ist. Der Gottesdienst wird auf deutsch, englisch und französisch gefeiert und lädt auch andere Interessierte ein. Die Gästegruppe wird außerdem einen Rundgang über das Landesgartenschaugelände machen und nach der Schlussandacht um 16.30 Uhr wieder nach Karlsruhe zurück kehren. 

Bereits seit mehreren Tagen sind Fahrradpilgernde in Richtung Karlsruhe unterwegs. Kirchengemeinde auf der ganzen Strecke haben dazu ihre Türen geöffnet und empfangen die Pilgernden. Im Bezirk Breisgau-Hochschwarzwald hat die Evangelische Stadtkirche in Müllheim eine Pilgergruppe herzlich willkommen geheißen. Über den Besuch sowie das die Vollversammlung berichtete die Badische Zeitung. Den Artikel können Sie hier nachlesen. 

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Zwei Neue für den Kirchenbezirk

Seit dem 01.09. haben Pfarrer Gerrit Hohage und Pfarrer Marcus Held ihre Dienste im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald begonnen. Gerrit Hohage wird in Gundelfingen, Marcus Held in Badenweiler tätig sein. Am 11.09. wird Marcus Held um 09.30 Uhr in der Evangelischen Kirche Badenweiler eingeführt. Der Einführungsgottesdienst von Gerrit Hohage findet am 18.09. um 18.00 Uhr in der Evangelischen Kirche Gundelfingen statt. Der Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald freut sich über die personelle Verstärkung und die Besetzung der vakanten Pfarrstellen. 


Die beiden Neuen stellen sich in wenigen Sätzen selber vor. 

Pfarrer Dr. Marcus Held:

  • Besonders gespannt bin ich ... auf die Gemeinde Badenweiler, die Arbeit und die Herausforderungen, wie Kirche künftig sein wird, damit sie wieder mehr Menschen erreicht.
  • Mit der Region Breisgau-Hochschwarzwald verbinde ich … tolle Landschaften, gutes Essen und einen Neuanfang.
  • Nicht widerstehen kann ich … bei der Neuausrichtung der Kirche mitzuarbeiten und auch kontrovers zu diskutieren.

Pfarrer Dr. Gerrit Hohage: 

  • Besonders gespannt bin ich auf … die Zukunft, die wir als Kirche in schwierigen Zeiten gemeinsam gestalten.
  • Mit der Region Breisgau-Hochschwarzwald verbinde ich … wunderschöne Natur, die zum Wandern, Biken und anderem einlädt. Gute Luft. Echt nette Leute.
  • Nicht widerstehen kann ich … guter Musik, vor allem wenn es Lobpreis oder Jazz ist. Schwarzwälder Kirschtorte. Dem gemeinsamen Gebet in der Runde.

 

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„Liebe duldet keinen Angriffskrieg“ - Treffen der weltweiten Christenheit in Karlsruhe eröffnet

Mit einer Plenarveranstaltung ist am 31.08. die 11. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe eröffnet worden. Die Liebe Christi ist keine Gefühlsduselei, sie ist eine Praxis: tatkräftig, verwegen, mutig, widerständig“, erklärte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Annette Kurschus (Hannover). „Liebe duldet keinen Angriffskrieg. Dem widerspricht sie“, sagte die Vorsitzende. Zu der neuntägigen Versammlung, die unter dem Leitwort „Die Liebe Christi bewegt, versöhnt und eint die Welt“ steht, kommen mehr als 4.000 Christinnen und Christen aus rund 120 Ländern zusammen, um gemeinsam zu beten, zu beraten und zu feiern.

In ihrem Grußwort hob die EKD-Ratsvorsitzende zugleich die Symbolkraft des Tagungsortes Karlsruhe als Sitz des Bundesverfassungsgerichtes hervor: „Diese Stadt ist für uns in Deutschland zumindest ein klitzekleiner Vorposten des Reiches Gottes: Weil hier nach Kräften die Menschenwürde hochgehalten und verteidigt wird. Ich wage zu behaupten, dass Jesus sagen würde: Ihr seid nicht fern vom Reich Gottes mit diesem Bekenntnis. Denn ja, es ist ein Bekenntnis, ein Glaubenssatz, eine Kampfansage an die millionenfache Antastung menschlicher Würde, die einen schier verzweifeln lässt.“, so die EKD-Ratsvorsitzende vor den Delegierten.  „Es ist dies die säkulare Form dessen, was wir glauben, dass uns in den angetasteten, entrechteten, unter Gewalt leidenden Menschenbrüdern und -schwestern Christus begegnet und uns zur Liebe ruft.“

Die badische Landesbischöfin Heike Springhart (Karlsruhe) äußerte die Hoffnung, dass die Delegierten der Vollversammlung in einen Dialog treten über zentrale Themen wie den Krieg und den Klimawandel „ehrlich, offen und verbunden im Geist Christi, getragen von der Bewegung Christi“. Die Landesbischöfin zeigte sich überzeugt von der Wirksamkeit der gemeinsamen Gespräche vor Ort. Zugleich erinnerte sie an die deutsch-französische „Geschichte der Versöhnung im Herzen Europas“.

Auch Oberbürgermeister Frank Mentrup (Karlsruhe) verwies auf die positiven Erfahrungen der Stadt Karlsruhe in einem Grenzgebiet. „Es ist unvorstellbar, dass sich unsere Großeltern und auch noch manche Eltern im Schützengraben gegenüberlagen und sich bekämpften.“ Die Vollversammlung könne ein Vorbild sein auch für den Dialog mit anderen Religionsgemeinschaften und für politische Debatten.

Die Vollversammlung ist das höchste Entscheidungsgremium des ÖRK und zugleich die umfassendste Zusammenkunft von Christinnen und Christen weltweit. Sie tritt in der Regel alle acht Jahre zusammen.

Die 11. Vollversammlung des ÖRK findet auf gemeinsame Einladung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Evangelischen Landeskirche in Baden, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), der Union der Protestantischen Kirchen von Elsass und Lothringen (UEPAL) und der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz in Karlsruhe (Deutschland) statt.

Die Evangelische Kirche in Deutschland wird in der Versammlung durch eine zwölfköpfige Delegation vertreten. Ihr gehören unter anderem die EKD-Auslandsbischöfin Petra Bosse-Huber sowie Landesbischöfin Kristina Kühnbaum-Schmidt (Nordkirche) und die Landesbischöfe Friedrich Kramer (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland) und Heinrich Bedford-Strohm (Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern) an.


Informationen zur Vollversammlung des ÖRK und zum Begegnungsprogramm unter www.karlsruhe2022.de

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Hofgut Himmelreich für den Umweltpreis 2022 nominiert

Das Hofgut Himmelreich ist für den Umweltpreis 2022 in der Kategorie "Sonderpreis Non-Profit-Organisationen" nominiert. Der Umweltpreis zeichnet Unternehmensstandorte für besondere Leistungen im betrieblichen Umweltschutz und für eine vorbildliche umweltorientierte Unter­nehmensführung aus. Bei der Vergabe des Preises steht im Vordergrund, dass das Unternehmen unter den Gesichtspunkten des Umwelt- und Klimaschutzes, der Ressourcenschonung sowie der Energieeffizienz als beispielhaft und wegwei­send eingestuft gilt. 
Das Hofgut Himmelreich besteht seit 2003 als ein gemeinnütziges Unternehmen. Seit September 2004 ist das Hofgut Himmelreich im Besitz der Hofgut Himmelreich gGmbH und wird als anerkannter Inklusionsbetrieb mit Hotel und Restaurant geführt. Das Diakonische Werk Breisgau-Hochschwarzwald und das Netzwerk Diakonie im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald e.V. sind Gesellschafter des Hofguts Himmelreich. 


Weitere Informationen zum Hofgut Himmelreich. 

Weitere Informationen zum Umweltpreis 2022. 

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Wahl der Bezirkspfarrvertretung

Die Pfarrvertretung wird auf sechs Jahre gewählt. In partnerschaftlichem Dialog mit den zuständigen Leitungsorganen des Kirchenbezirks die Berufsinteressen der von ihnen Vertretenen wahrnehmen und berechtigte berufliche, gesundheitliche und soziale Anliegen der Vertretenen gegenüber den zuständigen Leitungsorganen unterstützen.

Dies beinhaltet insbesondere:

  1. Erörterung allgemeiner Handhabungen im Bereich des Dienstrechts mit Dekaninnen und Dekanen, Schuldekaninnen und Schuldekanen sowie den örtlichen Pfarrkonventen,
  2. Aufnahme dienstlicher Anliegen der von ihr vertretenen Pfarrerinnen und Pfarrer,
  3. Vertretung dienstlicher Anliegen der von ihr vertretenen Pfarrerinnen und Pfarrer gegenüber den kirchenbezirklichen Leitungsgremien im Rahmen der insoweit bestehenden Zuständigkeit,
  4. in der Vermittlung der Anliegen der von ihr vertretenen Pfarrerinnen und Pfarrer in der Gesamtversammlung. 
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Nachruf ​​​​​​​Dora Kölbing

Das Partnerschaftskomitee des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald trauert um Frau Dora Kölbing, die im Alter von fast 90 Jahren verstorben ist. Sie gehörte zu den Begründerinnen der Partnerschaft mit dem Kirchenbezirk Bui in Kamerun und war lange Zeit eines ihrer Gesichter.
Sie organisierte regelmäßig Bücherflohmärkte in Müllheim, deren Erlös der sozialen Arbeit der Presbyterian Church of Cameroon zugute kam. Besonders engagierte sich Frau Kölbing für Schul­buch-Projekte, die von der Frauenarbeit im Partnerbezirk organisiert wurden. Ebenso flossen diese Erlöse in das Waisenhausprojekt. Viele Mädchen und junge Frauen haben Berufe erlernt und konn­ten dadurch etwas zu ihrem eigenen Lebensunterhalt beitragen.
Dora Kölbing war zum letzten Mal 2007 in Kamerun bei unseren Partnern zu Besuch. Damals wurde sie zusammen mit afrikanischen Frauen in die Christian Women Fellowship aufgenommen. In Bui wurde sie „our Ma Dora“ genannt. Der Dekan des Kirchenbezirks schreibt: "I am very sorry for this sad death announcement of one of us. May her gentle soul rest in perfect peace in the bosom of God.“

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Gemeinschaft erleben in den Sommerferien

In zahlreichen Gemeinden des Kirchenbezirks sind Kinder und Jugendliche auch in diesem Sommer wieder zu gemeinsamen Freizeiten und Sommercamps eingeladen. Die Freizeiten sind Angebote von jungen Menschen für junge Menschen. Viele haupt- und ehrenamtlich Engagierte ermöglichen dies und bereiten sich bereits seit Monaten darauf vor.

  • Das Evangelische Jugendwerk bietet in diesem Jahr eine Jugendfreizeit nach Dänemark sowie eine Kinderfreizeit in Hinterzarten an.
  • Bereits zu Beginn der Sommerferien findet das Kinderzeltlager der Evangelischen Kirchengemeinde Bad Krozingen in Hasel statt.
  • Die Evangelischen Kirchengemeinden Breisach und Ihringen organisieren auch in diesem Sommer eine Kinderbibelwoche in der ersten Ferienhälfte.
  • Ebenfalls eine Kinderbibelwoche wird es von der Evangelischen Kirchengemeinde Müllheim geben.
  • Die Evangelische Kirchengemeinde Neuenburg bietet eine Jugendfreizeit nach Kroatien sowie ein KidsCamp am Schlüchtsee an. 

Insgesamt bieten die evangelischen und katholischen Jugendverbände aus Baden und Württemberg in den Sommerferien mehr als 50.000 Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, an über 700 Freizeiten und Ferienangeboten teilzunehmen. Rund 10.000 ehrenamtlich Engagierte ermöglichen diese Angebote. 

Kinder- und Jugendfreizeiten haben in der Jugendverbandsarbeit eine lange Tradition und sind ein selbstverständlicher Bestandteil der vielfältigen Angebote. Sie setzen wichtige inhaltliche Impulse, bieten Kindern und Jugendlichen ein Erleben von „Gemeinde auf Zeit“ und laden durch Wort und Tat zur Begegnung mit Glaubens- und Lebensfragen ein.

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Silberlilly und Ape Maria zu Besuch auf dem Lichterfest Bad Krozingen

Vom 16. - 17.07.22 fand das Lichterfest in Bad Krozingen statt. Mit dabei waren auch die Silberlilly und die Ape Maria. Auf einem schattigen Platz im Liegestuhl luden sie die Besuchenden zum Verweilen ein. Bei einem frisch gebrühten Cappuccino oder einem kühlen Cold Brew Coffee kamen die Menschen mit dem Silberlilly-Team ins Gespräch. Ein besonderes Highlight waren waren die leuchtenden Engels-Flügel, die bei Anbruch der Dunkelheit für eine beeindruckende Illumination sorgten und sich stimmungsvoll in die bunten Lichter des Lichterfestes einfügten. Dabei entstanden hunderte Engelsbilder. Ein musikalisches Highlight war zudem der Auftritt von Armin, der mit Rap und Saxophon für Stimmung sorgte.

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Kirchenpavillon auf der Landesgartenschau erhält Architekturpreis

Der ökumenische Kirchenpavillon auf der Landesgartenschau in Neuenburg hat den Badischen Architekturpreis in der Kategorie „Young Talent Award“ gewonnen. Der Pavillon wurde von dem Architekturbüro Vogel eigens für das kirchliche Angebot auf der Landesgartenschau angefertigt. Mit dem Award ist ein Preisgeld von 2000 Euro verbunden.

Den beiden Kirchen war es ein Anliegen, einen ruhigen Ort für Gottesdienste und Einzelgespräche auf der Landesgartenschau zu schaffen. Der Pavillon sollte außerdem als Schattenspender an warmen Sommertagen fungieren. Der Fokus lag dabei auf Nachhaltigkeit und der Möglichkeit eines rückstandslosen Rückbaus. Gemeinsam mit der Zimmerei Grünspecht wurde ein Pavillon konzipiert der innerhalb von ein bis zwei Tage auf- und abgebaut werden kann. Dank diesem modularen Aufbau, wird der Pavillon auch nach der Landesgartenschau weiter als Veranstaltungsraum dienen. Im Gespräch sind bereits Nutzungen als Gruppenraum für einen Waldkindergarten oder Probierstube für ein Weingut.

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Karawanentag im Kooperationsgebiet Dreisamtal-Hochschwarzwald

Am 9. Juli haben sich 35 Vertreter*innen aus Kirchengemeinden und Bezirkskirchenrat auf einen Karawanentag begeben und die Gebäude im Kooperationsgebiet Dreisamtal-Hochschwarzwald besichtigt.

120 Kilometer wurde an dem Tag zurückgelegt und Kirchen, Gemeindehäuser und Kapellen besichtigt. Von Kirchzarten aus ging es über Schluchsee und Lenzkirche nach Löffingen, der östlichsten Gemeinde unseres Kirchenbezirks. Von dort aus zog die Karawane weiter nach Neustadt und Hinterzarten, dann durchs Höllental zurück nach Stegen und Kirchzarten.

Dieser Karawanentag hatte zwei Ziele: Zum einen sollten alle Reisenden die Gelegenheit haben, die Gebäude und die Erstreckung des Kooperationsgebietes wahrzunehmen. Zum anderen bot der Tag die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich und die Gemeinden besser kennenzulernen.

Begleitet wurde die Reisegruppe von der Moderatorin Ute Müller, die auch bei den nächsten Treffen mit dabei sein wird. Denn, der Karawanentag war nur ein erster Auftakt im Strategieprozess der gesamten Evangelischen Landeskirche Baden. Bei den nächsten Treffen wird es um die Frage gehen, wie kirchliches Leben im Dreisamtal und Hochschwarzwald in der Zukunft aussehen kann - mit weniger Gebäuden und weniger Hauptamtlichen.


Pfarrer Philipp van Oorschot 

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Neustrukturierung der Steuergruppe

Der Bezirkskirchenrat (BKR) hat eine Neustrukturierung für die Steuerung des Strategieprozesses „ekiba 2032 - Kirche.Zukunft.Gestalten.“ im Kirchenbezirk beschlossen. Um in den mittlerweile feststehenden sechs Kooperationsräumen ein schnelles und angepasstes (Re)agieren zu ermöglichen, wurden sechs Zweierteams gebildet. Jeweils ein ehrenamtliches und ein hauptamtliches Mitglied des BKR wurden dazu einem Kooperationsraum zugewiesen und unterstützen diesen bei den Planungen und Überlegungen vor Ort. Die Aufteilung sieht wie folgt aus:

  • Team Dreisamtal-Hochschwarzwald (Stegen, Kirchzarten, Hinterzarten, Neustadt, Lenzkirch, Schluchsee, Löffingen): Breisacher / Reimann
  • Team Kaiserstuhl (March, Umkirch, Bötzingen, Ihringen, Breisach, Bickensohl, Bischoffingen): van Oorschot / Biedermann
  • Team MGL 1 (Mengen-Hartheim, Wolfenweiler, Bad Krozingen, Ehrenkirchen-Bollschweil): Boch / Kasten
  • Team MGL 2 (Staufen, Sulzburg, Laufen, Betberg-Seefelden, Heitersheim, Gallenweiler) : van Oorschot / Lehmann
  • Team MGL 3 (Buggingen, Hügelheim, Britzingen-Dattingen, Badenweiler, Müllheim): Boch / Lambrecht
  • Team MGL 4 (Neuenburg, Auggen, Schliengen, Feldberg, Obereggenen, Niedereggenen): Heuß / Schmidt

Diese Zweierteams - die ab sofort gemeinsam die Steuergruppe bilden - beraten sich gegenseitig und berichten regelmäßig im BKR über den Planungsstand hinsichtlich der zukünftigen Zusammenarbeit in den Kooperationsräumen. Unterstützt werden sie dabei durch die Gemeindeberatung der Evangelischen Landeskirche. Die Gesamtleitung der Steuergruppe übernimmt ab sofort Dekanstellvertreter Philipp van Oorschot. Die Beschlüsse über die Reduktion von Personal und Gebäude werden wiederum im BKR getroffen.

Innerhalb der Kooperationsräumen stehen unterdessen die nächsten Schritte an. Während in den Regionen Dreisamtal-Hochschwarzwald und Kaiserstuhl zunächst sog. „Karawanentage“ und deren Auswertungen stattfinden, bestimmen die vier kleineren Kooperationsräume ihr weiteres Vorgehen individuell. Dabei haben sie die Möglichkeit, sich durch externe Moderator:innen in ihren Überlegungen unterstützen zu lassen.

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