Aktuelles
Neue Leitsätze in unserem Kirchenbezirk seit acht Monaten verankert
Schon seit acht Monaten Wegweiser für unseren Kirchenbezirk
Mit den neuen Leitsätzen haben wir uns auf einen gemeinsamen Weg gemacht. Sie geben Orientierung für unsere Arbeit und unser Miteinander und zeigen, wofür wir als Evangelischer Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald stehen. Wir möchten noch einmal daran erinnern und einladen, die Leitsätze neu zu entdecken:
Hier geht es zu unseren Leitsätzen
lesenFundraising-Austauschtag am 10. Oktober: Jetzt schon anmelden!
Sie engagieren sich im Fundraising und möchten neue Ideen, Anregungen und Kontakte gewinnen? Dann merken Sie sich den Fundraising-Austauschtag am 10. Oktober vor. Neben einem kurzen Impuls erwartet Sie vor allem Zeit für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Inspiration. Die Anmeldung ist ab sofort möglich:
oeffentlichkeitsarbeit.breisgau-hochschwarzwald@kbz.ekiba.de bis spätestens 05. Oktober 26.
Weitere Infos finden Sie hier
Time to say Goodbye ...
Am 26.07. 26 wurden Diakonin Gianna Baier und Diakon Oliver Münch in der Paulskirche Badenweiler mit einem musikalischen Gottesdienst aus dem Markgräflerland Drei verabschiedet. Dekan Schmid Hornisch sowie Schuldekan Dirk Boch entpflichteten sie dabei von ihren Tätigkeiten in der Kinder- und Jugendarbeit sowie aus dem Schuldienst im Bezirk. Frau Baier wird den Schuldienst im Kirchenbezirk Emmendingen aufnehmen, Herr Münch bleibt im Bezirk Breisgau-Hochschwarzwald und wird an unterschiedlichen Grundschulen eingesetzt.
Im Anschluss an den Gottesdienst gab es einen Empfang für alle Gäste mit der Möglichkeit, sich persönlich von Frau Baier und Herrn Münch zu verabschieden.
Bilder: von Gert Schladebach, Buggingen.
Kirchengemeinde March feiert 60-jähriges Jubiläum
Die Evangelische Kirchengemeinde March: „Junge“ 60 Jahre alt
Am Sonntag, 12. Juli, feierte die Evangelische Kirchengemeinde March ihr 60-jähriges Jubiläum. Was für Menschen bereits ein fortgeschrittenes Alter ist, stellt für eine Kirchengemeinde noch eine vergleichsweise kurze Zeit dar. Dekan Dirk Schmid-Hornisch blickte in seiner Festpredigt auf die Anfänge der Gemeinde zurück, als die Generation der Babyboomer „nach den Schrecken des Zweiten Weltkriegs ihr sicheres Zuhause aufbauen wollte und musste: für die Familie, für die Gesellschaft und für ihren Glauben“. Mit Blick auf die Zukunft der Kirchen sagte er: „Vielleicht ist es heute so, dass weniger Menschen die größere Aufgabe haben, das Haus des Glaubens aufrechtzuerhalten – für andere, die es finden können, wenn sie es brauchen.“
Der Festgottesdienst war von schwungvoller Musik geprägt: Der Ökumenische Singkreis March gestaltete ihn musikalisch mit, ebenso der Bläserkreis Bötzingen. Da die Evangelische Kirchengemeinde March mittlerweile Teil des größeren Kooperationsraums „Kaiserstuhl“ ist, begrüßte Pfarrerin Marika Trautmann zu Beginn Gäste aus Umkirch, Bötzingen, Ihringen und Breisach. Ebenso hieß sie katholische Glaubensgeschwister sowie Vertreter*innen aus Freiburg-Hochdorf willkommen, das früher gemeinsam mit March eine Kirchengemeinde bildete.
Im zweiten Teil des Gottesdienstes gratulierte sie der Organistin Claudia Sutardhio zu ihrem zehnjährigen Dienstjubiläum und verabschiedete Kirchendienerin Johanna Felden, die beruflich neue Wege einschlagen wird. Anschließend zeichnete Dekan Dirk Schmid-Hornisch Helga Lambrecht mit der Goldenen Ehrennadel der Evangelischen Landeskirche in Baden aus. Sie engagiert sich seit 25 Jahren im Kirchengemeinderat, davon seit 18 Jahren als dessen Vorsitzende. Ebenso lange ist sie Mitglied der Bezirkssynode und des Bezirkskirchenrats.
Weiter gefeiert wurde auf dem Kirchplatz bei einem Sektempfang, Grußworten und einem gemeinsamen Mittagessen.
"Ihr seid das Salz der Erde" - Gottesdienst für die Bezirkspartnerschaft mit Bui (Kamerun)
Dazu laden wir herzlich ein: Feiern Sie mit uns den diesjährigen Partnerschaftsgottesdienst! Er findet am Sonntag, 19.07.26 um 10 Uhr im Evang. Gemeindezentrum Umkirch statt und steht unter dem Motto „Ihr seid das Salz der Erde“.
Weitere Infos sowie ein Grußwort des Dekans an unserer Patrtner*innen in Kamerun finde Sie hier
JETZT noch Sängerinnen und Sänger gesucht für Pop- und Gospel-Projekt!
Die nächste (kürzere) Probe findet am 09.07.26 um 19.30 Uhr im ev. Gemeindehaus Müllheim, Friedrichstraße 5, statt.
Eine gute Einstiegsmöglichkeit ist ansonsten die Probe am Samstag, 18.07.26, von 10.00 – 16.30h im ev. Gemeindehaus Wolfenweiler, Kirchstr. 14.
Weitere Proben folgen ab Oktober. Alle Termine finden Sie unter Weitere Infos zum Projekt
Kontakt: Regionalkantorat Horst K. Nonnenmacher. Ev. Pfarramt Müllheim Tel.: 07631/366220.
Horst.Nonnenmacher@kbz.ekiba.de oder ev.pfarramt.muellheim@online.de
Alle-Achtung Schulung für Mitarbeiter*innen ab 16 Jahre - SA 04. Juli!
Alle-Achtung Schulung für die Kinder- und Jugendarbeit
Jetzt noch Plätze frei!
Du bist in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv und mindestens 16 Jahre alt? Dann laden wir dich herzlich zur Alle-Achtung Schulung ein!
📅 Samstag, 04. Juli 2026
🕘 09:00 – 13:30 Uhr
📍 Evangelisches Gemeindehaus Bad Krozingen
In dieser Schulung setzen wir uns mit einem wichtigen Thema auseinander: Grenzen achten und Schutz vor sexualisierter Gewalt. Ziel ist es, dich für einen verantwortungsvollen und achtsamen Umgang im Miteinander zu sensibilisieren und dir Sicherheit für deine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu geben.
Die Teilnahme ist verpflichtend für alle Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit.
👉 Hier kannst du dich jetzt anmelden
Die Schulung wird von Gabi Groß und Josan Tuquabo (Diakoninnen) geleitet.
Wir freuen uns, wenn du dabei bist!
lesenSo wurde am 26.6.26 in Müllheim "einfach geheiratet" ...
Am 26. Juni wurde einfach heiraten rund um die evangelische Stadtkirche in Müllheim zu einem rundum gelungenen und stimmungsvollen Erlebnis. Schon im Außenbereich zeigte sich eine besondere Atmosphäre:
Unter freiem Himmel, im angenehmen Schatten, fanden Anmeldungen und Vorbereitungsgespräche statt – persönlich, zugewandt und entspannt.
In der angenehm kühlen Kirche konnten die Paare zwischen einer Segensfeier oder einer Trauung wählen und diesen besonderen Moment in ruhiger, festlicher Umgebung erleben. Musikalisch wurde der Tag liebevoll gestaltet:
Orgelklänge, Gesang und Flötenmusik schufen eine berührende und feierliche Stimmung.
Im Anschluss ging es wieder vor die Kirche, wo bei Sekt und Kuchen gemeinsam gefeiert wurde. Die offene und herzliche Atmosphäre lud zum Verweilen ein – es wurde gelacht, angestoßen und die besonderen Momente miteinander geteilt.
Dieses gelungene Fest war nicht zuletzt dem großen Engagement vieler Ehrenamtlicher zu verdanken, die mit viel Herzblut dafür sorgten, dass sich alle willkommen und gut begleitet fühlten. Ein Tag voller Wärme, Begegnung und schöner Erinnerungen.
In diesem Sinne freuen wir uns schon auf´s nächste Jahr, wenn Ihr einfach heiraten bzw. Euch segnen lassen möchtet!
Vorankündigung der Badischen Zeitung
Fotos: Dekan Dirk Schmid-Hornisch und Diakon Oliver Münch.
einfach heiraten NUR in der Stadtkirche Müllheim!
Aufgrund extremer Temperaturen findet diese Aktion AUSSCHLIEßLICH in der Stadtkirche statt, NICHT am Flugplatz!!
... in Müllheim im Markgräflerland
Evangelische Stadtkirche Müllheim und Flugplatz Müllheim
Wir laden Euch an zwei verschiedene Feierorte ein: Der eine liegt in der wunderschönen Evangelischen Stadtkirche Müllheim im Markgräflerland.
Übrigens: Am 26.6.26 abends beginnt in Müllheim das Stadtfest! Da könnt Ihr nach dem Segen gerne weiterfeiern.
Der andere Feierort befindet sich auf dem Flugplatzgelände zwischen Müllheim und Zunzingen. Dort werdet Ihr vor der "Silberlilly", unserem umgebauten Airstream-Wohnwagen, einfach heiraten können. Ein Feierort mit ganz besonderem Charme!
Weitere Infos und Anmeldung zum Event findet Ihr hier
Und hier dürft Ihr schonmal als Vorgeschmack in unserem Heft (Trausprüche und Lieder) blättern ... (vor Ort dann ausgedruckt).
Gemeinsam Gutes bewegen
Die größte Spendenaktion für diakonische Arbeit in Baden lädt auch 2026 wieder ein, Engagement zu erleben. Vom 14. bis 21. Juni 2026 präsentieren diakonische Werke, Dienste und Kirchengemeinden ihre vielfältigen Angebote vor Ort.
Entdecken Sie, wie Diakonie wirkt, kommen Sie ins Gespräch und lassen Sie sich inspirieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihr Interesse.
lesen„Ich wollte einfach unbedingt leben.“ - Ein Beitrag zu unserer Kollegin, Heike Siepmann und ihrer Krankheit ME/CFS
Rund 650.000 Menschen sind deutschlandweit an ME/CFS erkrankt. Auch Diakonin Heike Siepmann, die 16 Jahre lang im Evangelischen Jugendwerk des Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald und als Landesjugendreferentin für die Evangelische Jugend im ländlichen Raum (EJL) tätig war, ist eine Betroffene.
Nach einer milden Corona-Infektion im November 2023, entwickelte sich ME/CFS und führte dazu, dass sie ab Mai 2024 rund eineinhalb Jahre in nahezu vollständiger Isolation lebte. Alltägliche Dinge wie selbständig essen oder eine Unterhaltung führen - all das war für sie kaum mehr möglich. „Ich konnte an nichts mehr Anteil nehmen, meine Kinder nicht mehr sehen oder mit ihnen sprechen. Lebendig begraben sein - das beschreibt meinen damaligen Zustand glaube ich ganz gut.“
Für Heike Siepmann und ihre Familie begann ein langer und schwerer Leidensweg voller Entbehrungen, mit vielen offenen Fragen, finanzieller Unsicherheit und Kämpfen - gegen die Krankheit selber, aber auch alles, was diese mit sich bringt. Inzwischen ist der Schweregrad ihrer Behinderung endlich offiziell anerkannt. Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom, kurz ME/CFS, ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, in deren Folge die Betroffenen nur noch über einen Bruchteil ihres früheren Leistungsvermögens verfügen. Heike Siepmann begann ihren Dienst im Evangelischen Jugendwerk im Juli 2008 -damals noch im beschaulichen Hügelheim mit einem geteilten Dienst-Computer und einem Tastenhandy. In ihren 16 Dienstjahren hat sie wie keine andere die Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenbezirk geprägt. Von Beginn an legte sie dabei einen besonderen Schwerpunkt auf die Freizeitarbeit. Sie ist nach wie vor davon überzeugt, dass „diese Gemeinschaft, dieses Miteinander, die Erlebnisse, die man auf einer Freizeit miteinander teilt, prägend sind - oft ein Leben lang.“ Sie selbst erinnert sich mit großer Dankbarkeit an die vielen Momente, in denen sich Jugendliche auf Freizeiten mit ihren Talenten und Fähigkeiten zeigen und neue Erfahrungen machen konnten. Sie habe sich immer als Ermöglicherin verstanden - auch in Glaubensfragen.
Zahlreiche große Projekte hat Heike Siepmann in ihren Dienstjahren gemeinsam mit Kolleg*innen und Ehrenamtlichen auf die Beine gestellt. Diese lassen sich nur exemplarisch aufzählen: Konficamps mit 350 Jugendlichen, das landesweite Jugendtreffen Youvent in Breisach, bei dem sie einen Jugendgottesdienst mit 1500 Jugendlichen am Rhein feierte, die Baden Games oder auch das sozial-diakonische Projekt JUST für Neuntklässler*innen. Nicht zuletzt hat Heike Siepmann die mobile Jugendkirche Silberlilly und die Café Ape (Ape Maria) mit auf die Welt gebracht. Immer wieder trieb sie ihr Anspruch und ihre Haltung an, ein echtes Interesse an Kindern und Jugendlichen zu haben. „Ich wollte erfahren, was sie umtreibst, was sie beschäftigt und was sie herausfordert. Jeder Mensch ist es wert, entdeckt und kennengelernt zu werden. Und gerade Jugendliche, die in dieser schwierigen Lebensphase oft ja den dümmsten Mist machen, für die konnte ich immer ganz viel Verständnis aufbringen.“
Für Heike Siepmann kam Stillstand nie in Frage. Nicht nur die eigene fachliche Expertise und ihre Rolle als Diakonin in der Kinder- und Jugendarbeit entwickelte sie in Fortbildungen und Coaching stetig weiter. Als ausgebildete Visionssuchebegleiterin und Seelsorgerin unterstützte sie Jugendliche und junge Erwachsene in ganz unterschiedlichen Settings bei der Entscheidungsfindung an Schnittstellen des Lebens. Sie bildete zudem zahlreiche Ehrenamtliche zu qualifizierten Jugendleiter*innen aus.
„Mich hat das immer wieder beeindruckt, wie Jugendliche schon sehr früh Verantwortung in Kirche und Gesellschaft übernehmen. Klar braucht es für das Leiten von Gruppen Handwerkszeug, Rückhalt und Beratung. Aber Jugendlichen können das! Und ich habe sie unglaublich gerne dabei begleitet, sich an was Neues heran zu trauen und eine eigeneHaltung zu entwickeln.“
Stets hatte Heike Siepmann dabei die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Blick, unter denen Kinder und Jugendliche heranwachsen. Als Landesjugendreferentin für die Evangelische Jugend auf dem Lande sensibilisierte zudem im Besonderen für das Heranwachsen von Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum. Ausgerechnet sie, die für so viele Kinder, Jugendliche, Ehrenamtliche und Familien Orte des sozialen Miteinanders und der Begegnung gestaltet hat, wurde durch die Erkrankung an ME/CFS plötzlich und unvermittelt aus allen sozialen Bezügen herausgerissen. Mit ihrer unfassbaren Expertise, ihrem breiten Erfahrungsschatz und ihren menschlichen Qualitäten fehlt sie dem Kirchenbezirk.
Seit Ende 2025 gibt es kleine Hoffnungsschimmer für Heike Siepmann. Schritt für Schritt tastete sie sich an neue Reize heran, steigerte beispielsweise die Zeit, die sie sitzend an der Bettkante verbringen konnte - und ging irgendwann die ersten eigenen Schritte. Aus dem Zimmer, in dem sie nach wie vor den Großteil des Tages verbringt, über die Treppen ins Erdgeschoss und dann sogar in den Garten ihres Hauses. So hat Heike Siepmann es mit unbändigem Durchhaltevermögen und schier unvorstellbarer Willenskraft geschafft, dass sie das Singen der Vögel mittlerweile aushalten kann. Auch an soziale Kontakte und erste persönliche Begegnungen traute sie sich wieder heran. „Irgendwann hat sich wieder so ein Lebenshunger entwickelt. Ich wollte einfach unbedingt leben und zuversichtlich sein.“
Das Erzählen und Erinnern an die Sternstunden ihres Berufes und das Arbeiten im Jugendwerk konnte Heike Siepmann nur dosiert und in Sprachnachrichten bewältigen. Sie vermisse ihre Arbeit und das soziale Leben sehr. Es ist spürbar, das sie ihre Leidenschaft für die Kinder- und Jugendarbeit nie verloren hat. Ihr Leben ist eines, das mit dem früheren nicht zu vergleichen ist. Nach wie vor ist ihr Zustand fragil. Rückschläge sind bei ME/CFS eingepreist. Aber sie habe wieder an Lebensqualität dazu gewonnen und erfreue sich an den kleinen Dingen des Lebens. „Ich bin dankbar, dass ich das so empfinden kann“, erzählt sie.
Information zu ME/CFS - Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom
Die Myalgische Enzephalomyelitis / das Chronische Fatigue Syndrom ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die oft zu einem hohen Grad an körperlichen Behinderung führt. Alltägliche Dinge wie Zähneputzen, zur Toilette gehen, eine Unterhaltung führen - all das ist für Betroffene nur unter extremer Anstrengung oder sogar gar nicht möglich. Ein Viertel aller Patient*innen kann das Haus nicht mehr verlassen. Schätzungsweise über 60 Prozent ist arbeitsunfähig. In Deutschland sind derzeit ca. 650.000 Menschen an ME/CFS erkrankt.
ME/CFS geht mit einer Vielzahl an Symptomen einher (neben der chronischen Erschöpfung sind das beispielsweise grippeähnliche Symptome, Schmerzen, neurologische Einschränkungen, Herzrasen, Schwindel, Blutdruckschwankungen).
Charakteristisch für die Krankheit ist allerdings die sogenannte Post-Exertionelle Malaise (PEM) - eine ausgeprägte und anhaltende Verstärkung aller Symptome infolge einer körperlichen oder geistigen Anstrengung, die über die eigene Belastungsgrenze hinaus geht. PEM, auch Crashs genannt, können unmittelbar, aber auch erst 48 Stunden nach einer solchen Überlastung auftreten, tage- oder wochenlang anhalten. Sie können prinzipiell durch alles ausgelöst werden. Das kann ein Besuch bei einer Ärztin sein oder auch eine zu stark empfundene Emotion. Für Betroffene ist es daher von entscheidender Bedeutung, ihre innerhalb ihrer eigenen Belastungsgrenze zu verbleiben, um ihren Zustand nicht dauerhaft zu verschlechtern.
Eine wirksame Therapie gegen ME/CFS gibt es derzeit nicht.
- Ein Artikel von Miriam Heckmann, Diakonin in unserem Kirchenbezirk -
Quellenangaben: Deutsche Gesellschaft für ME/CFS; https://www.mecfs.de/
mythinkX Youtube Folge ME/CFS https://www.youtube.com/watch?v=7v4PBBo98Qw/ ZDF NEO
Heike Siepmann im Bild rechts, Artikel von der Badischen Zeitung; im Interview mit der Landesbischöfin. Mai 2022.
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Wir haben es geschafft – und wir stehen dazu
Der Evangelische Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald veröffentlicht sein umfassendes Konzept zum Schutz vor sexualisierter Gewalt. Ein wichtiger Schritt, auf den wir stolz sind – und ein Signal an alle, dass dieses Thema die Aufmerksamkeit, Klarheit und Sensibilität bekommt, die es verdient.
Unser Ziel ist eindeutig: Räume schaffen, in denen Menschen sich sicher fühlen, ihre Persönlichkeit entfalten und Vertrauen wachsen kann. Das Schutzkonzept ist ein gemeinsamer Auftrag an uns alle – Haupt- wie Ehrenamtliche – aufmerksam hinzuschauen, Verantwortung zu übernehmen und Grenzverletzungen konsequent entgegenzutreten.
Mit der Veröffentlichung möchten wir informieren, sensibilisieren und Mut machen, gemeinsam eine Kultur des achtsamen Miteinanders zu stärken. Denn Schutz beginnt nicht erst im Ernstfall, sondern im Bewusstsein jedes Einzelnen.
Für mehr Sicherheit. Für mehr Verantwortung. Für eine Kirche, die schützt.
Das Schutzkonzept ist hier mit weiteren Infos und Ansprechpersonen ebenso aufrufbar:
https://www.ekbh.de/hilfe-bei-sexualisierter-gewalt
https://www.ekbh.de/impressum
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Pfingsten mit Paul Gerhardt: Glaube, der bewegt. Zum 350. Todestag des berühmten Barock-Kirchenlieddichters
Paul Gerhardt zählt zu den bedeutendsten Liederdichtern der evangelischen Kirche. Seine Texte sind bis heute lebendig – voller Vertrauen, Trost und Hoffnung im Wirken des Heiligen Geistes. Gerade an Pfingsten, dem Fest der Erneuerung und der Kraft Gottes, entfalten seine Worte eine besondere Tiefe.
Darüber hinaus steht das Jahr 2026 ganz im Zeichen des 350. Todestages des bedeutenden Barock-Kirchenlieddichters Paul Gerhardt († 27. Mai 1676). Bundesweit erinnern zahlreiche Gottesdienste, Konzerte und Mitmachaktionen an sein Leben und Wirken.
Wie klingen diese alten Lieder heute? Welche Botschaft tragen sie für unseren Glauben?
Herzliche Einladung zu einer besonderen Veranstaltung rund um Paul Gerhardt, Vortrag und Gespräch:
Paul Gerhardt, der streitbare Dichter
Mi. 17.06.2026, 10:00 bis 11:30 Uhr
Hybrid-Veranstaltung: Teilnahme online oder in Präsenz möglich.
Die Lieder Paul Gerhardts sind Klassiker.
Über Jahrhunderte hinweg erbauen sie die Herzen von Menschen. Viele wissen aber nicht, dass sich der Dichter dieser Lieder seine lutherischen Überzeugungen einiges kosten ließ.
Referent: Prof. Dr. Alexander Bitzel, Gemeindepfarrer in Frankfurt a.M., Professor für Kirchengeschichte
Weitere Infos zu dieser Veranstaltung finden Sie hier
Im Fokus: Pfingsten - Bedeutung, Ursprung und der Geburtstag der Kirche
Was an Pfingsten gefeiert wird ...
Warum das Datum von Pfingsten jedes Jahr wechselt ...
Woher der Name „Pfingsten“ kommt ...
Wie Pfingsten in der Kirche gefeiert wird ...
Pfingstbräuche und ihre Bedeutung ...
Die Bedeutung von Pfingsten heute ...
Pfingsten persönlich erleben ...
... Alles das dürfen Sie gerne auf der Seite der Evangelischen Landeskirche in Baden nachlesen.
Ein Text von Monika Hautzinger.
Viel Vergnügen und schöne Pfingsten!
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