Der Mai gehört dem Garten. Pflanzen, die Erde berühren, an Blüten riechen, Farben bestaunen, Gras in den Händen haben. Das alles ist Mai. Das Leben fühlen mit allen Sinnen. Egal, ob es kühl ist oder warm. 

An warmen Tagen sitze ich unter unserem Kirschbaum. Und tue nichts. Sehe den Wolken und Vögeln zu. Staune auch über Bienen, die jetzt schon damit beschäftigt sind, unsere Ernte vorzubereiten. 

Leben ist mehr als Machen. Leben ist auch mal nichts machen. Nur staunen, tief atmen, sich der Schöpfung überlassen. Und dabei zusehen, wie alles neu wird. 

Dann dauert es nicht mehr lange, und ich danke dem Schöpfer. Wir haben ja nichts selbst gemacht von dem, wovon wir leben. Natürlich säen und ernten wir. Das Gelingen aber haben wir dann nicht mehr in der Hand. Größe und Schönheit der Ernte hängen nicht von uns ab. Wir sorgen und mühen uns. Das ist gut. Aber was daraus wird, müssen wir abwarten. Und hoffen. Hoffen darauf, dass mehr Weisheit ist als unsere. Und jemand mehr Übersicht hat, als ich mit meinem meist doch schmalen Blick. Hoffen darauf, dass Gott wohl macht, was ich beginne. 

Rainer Heimburger
Dekan

Viel erreichen — trotz knapper Ressourcen

Eine herzliche Einladung zu einem besonderen Abend mit besonderen Menschen

Eine Sozial-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Dabei werden in ganz Deutschland Projekte umgesetzt, die die „Welt ein Stückchen besser machen“. Wir wollen gern mit anpacken – sei dabei!