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Es ist unübersehbar, dass die letzte Zeit des Jahres angebrochen ist und alles auf eines zuläuft: Die Weihnachtszeit. Für viele sind damit schöne Kindheitserinnerungen verbunden, für andere ist es eine anheimelnde Zeit, gerade wenn sie kleine Kinder oder Enkel haben. Für Geschäftsleute ist es - gerade nach Corona - eine wichtige Zeit, die die meisten Gewinne einbringt. Es ist keine Frage: Weihnachten, die Geburt von Jesus Christus, ist immer noch das zentrale kirchliche und gesellschaftliche Fest des Jahres. Alles läuft darauf zu. Die Vorbereitungen sind schon lange im Gang.
In jedem Jahr stelle ich mir die Frage, wie ich ein wenig mehr Ruhe und Besinnung in diese im Ganzen sehr unbesinnliche Zeit bringen kann. Der Besuch eines Weihnachtsmarktes jedenfalls bringt keine Stille. Vielleicht sollte ich es mal mit Ohrstöpseln versuchen. In jedem Fall möchte ich auf mich und meine Bedürfnisse horchen. Das Lied von Otto Abel-im Gesangbuch Nr. 54 "Hört, der Engel helle Lieder" - gibt mir einen guten Hinweis. „Hört!“, lautet seine erste Aufforderung. Nicht: “Kauf!“ oder: “Macht dies und macht das… Nun aber schnell…“ Sondern: Innehalten und die Ohren spitzen. Hinhören. In sich hinein hören. Was brauche ich, und was kann ich anderen geben, was sie benötigen? Wie entwickele ich mehr Gelassenheit in dieser aufgeregten Zeit?
Papst Johannes XXIII. hat Gebote der Gelassenheit formuliert. Einige sind es wirklich wert, in unserer heutigen Zeit neu gehört zu werden:

  1. Nur heute werde ich mich bemühen, einfach den Tag zu erleben. Ohne alle Probleme meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.
  2. Nur heute werde ich größten Wert auf mein Auftreten legen und vornehm sein in meinem Verhalten. Ich werde niemanden kritisieren.
  3. Nur heute werde ich eine gute Tat vollbringen und niemandem davon erzählen.
  4. Nur heute werde ich 30 Minuten meiner Zeit einer guten Lektüre widmen.

Ich wünsche Ihnen eine stimmungsvolle, gesegnete Weihnachtszeit!
Pfarrer Dr. Schulze-Wegener, Auggen

Am 17. November fand die diesjährige Mitgliederversammlung des Netzwerk Diakonie e.V. im Hofgut Himmelreich in Kirchzarten statt. Viele Kirchengemeinden im Landkreis sind Mitglied des Vereins, welcher Organisationsstruktur für verschiedene gemeinnützige Aktivitäten in den Gemeinden bietet.

Zu den festen Angeboten gehören etwa die Kaffee-Kleiderstube in Titisee-Neustadt, die seit einigen Jahren Treffpunkt und günstige Einkaufsmöglichkeit für bedürftige Menschen im Hochschwarzwald ist. Sie wird zu den Öffnungszeiten an mehreren Tagen in der Woche von 40-60 Personen besucht.

Als jüngstes Angebot wurde auf der Mitgliederversammlung der Mittagstisch in Schallstadt vorgestellt. Auf Initiative einer Gruppe engagierter Personen und mit Unterstützung durch die Kirchengemeinde Wolfenweiler werden jeden Dienstag 50 warme Essen zubereitet und in geselligem Miteinander verzehrt. Ein neuer interkultureller Begegnungsort, an dem unterschiedlichste Menschen zusammenkommen.

Der Hauptarbeitsbereich des Vereins sind die Gesetzlichen Betreuungen, der seit diesem Jahr unter der fachlichen Leitung von Jürgen Maurer steht. Das Führen der gesetzlichen Betreuung und die Begleitung von Ehrenamtlichen in diesem Bereich sind wichtige Aufgaben, die jüngst immer gravierenderen Problemen ausgesetzt sind. Neben neuen gesetzlichen Reformen im Betreuungsrecht ist die schwierige Finanzierbarkeit ein Faktor, der in benachbarten Landkreisen bereits zur Auflösung mehrerer Betreuungsvereine geführt hat. In unserem Landkreis konnten 2022 viele neue Ehrenamtliche gewonnen werden. Inzwischen werden 115 Ehrenamtliche durch den Verein Netzwerk Diakonie begleitet, die ca. 130 Betreuungen führen.

Der Verein freut sich über neue Mitglieder und Interessierte aus den Kirchgemeinden, welche die Arbeit unterstützen möchten.
Kontakt: Netzwerk Diakonie e.V. 

All Inklusiv läuft zweimal im Monat am Freitagnachmittag von 15:30 – 18:00 Uhr für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren im Wechsel im Jugendzentrum Heitersheim und im Jugendzentrum Bad Krozingen. All Inklusiv ist ein Regelprogramm. Es wird gebastelt, gemalt, gekocht, Musik gemacht, getanzt, gelacht und vieles mehr.

In Zusammenarbeit mit dem Stadtjugendreferat Heitersheim, dem Stadtjugendreferat Bad Krozingen und dem SOS-Kinderdorf konnten wir einen bunten Mix an Mitarbeitenden gewinnen: Unsere Schwerpunkte variieren hier und wir orientieren uns in dem Programm an dem Interesse der Kids.

Die modernen und gut ausgestatteten Räumlichkeiten des JuZe Heitersheim und Bad Krozingen unterstützen hier natürlich die Programmplanung: Selbst „chillen“ wird mit toller Anlage, bequemen Sofas und Spieltischen schnell zu einer tollen, gemeinsamen Zeit.

Intervall: 2 mal im Monat

 

Wir ziehen uns warm an und erkunden Bad Krozingen. In Form einer spannenden Stadtrallye erleben wir draußen gemeinsam Abenteuer.