„Und täglich grüßt das Murmeltier“: Jedes Jahr am 2. Februar wird in einem kleinen US-amerikanischen Städtchen ein Murmeltier geweckt um das Wetter vorherzusagen. Der Starreporter Phil Connors, gespielt von Bill Murray, muss darüber berichten. Und er ist genervt: von der Provinz, dem Schnee, den Menschen. Als der Tag vorbei ist, ist er einfach nur froh. 

Aber am nächsten Tag ist immer noch der 2. Februar und am übernächsten ebenfalls. Phil Connors steckt in einer Zeitschleife fest. Die Tage fühlen sich alle gleich an. Dieses Gefühl kenne ich im Moment nur allzu gut.

Phil Connors kriegt das kalte Grausen. Aber Tag für Tag lernt er die Menschen um sich herum besser kennen. Er weiß, wer gleich ausrutschen wird und kann den Herrn auffangen. Er weiß, wessen Auto nicht anspringt und kann anschieben helfen. Und langsam entwickelt er einen Blick für die kleinen Besonderheiten und Schönheiten der Menschen um sich herum.

Gott verspricht uns: „Schaut her, ich schaffe etwas Neues! Es beginnt schon zu sprießen –merkt ihr es denn nicht?“ Ich wünsche mir offenen Augen für das Kleine und Kleinste um mich herum. Einen offenen Blick für das, was sich verändert, was besser wird und sogar gut. Diesen Blick wünsche ich mir, auch wenn sich alle Tage wie der 2. Februar anfühlen. Und Ihnen wünsche ich diesen Blick auch.

Ihr Philipp van Oorschot 

Am 17. Februar 2021 hat die Diakonische Initiative in Hügelheim im Rahmen ihrer neuen Onlineangebote für Menschen mit und ohne Behinderung eine öffentliche Veranstaltung zum Thema „Barrierefreiheit am neu entstehenden Bahnhof Müllheim“ durchgeführt. In Form eines Livestreams wurden hierbei der aktuelle Stand der Baupläne sowie die Argumente für und gegen die geplante Barrierefreiheit diskutiert. Zu Gast waren der Bürgermeister der Stadt Müllheim, Martin Löffler, der Zuständige des Bauvorhabens der Deutschen Bahn AG, Christoph Klenert, ein Vertreter der Müllheimer Bürgerinitiative Stadtradler, Dr. Ernst von Wallenberg, sowie David Schmitz, Leiter der Diakonischen Initiative in Hügelheim.

Während des konstruktiven Livegesprächs wurden die Entwicklungsprozesse des Milliardenprojekts der Deutschen Bahn AG mit der Stadt, aber auch die Perspektive verschiedener Bürgerinitiativen, Anwohnenden sowie den Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ins Gespräch gebracht. Zudem wurden Fragen der Zuschauenden des Livestreams beantwortet und erklärt, wie Engagierte und Interessierte weiterhin Ideen und Rückmeldungen zum Bauprojekt einbringen können.

Der Bau des neuen Bahnhofs in Müllheim soll 2026 abgeschlossen sein und findet im Rahmen des milliardenschweren Großprojekts „Ausbau und Neubau Strecke Karsruhe-Basel“ der Deutschen Bahn AG statt. Die Diakonische Initiative in Hügelheim hat sich in den Vor- und Interessengesprächen als Gesprächspartner aus der offenen Hilfe für Menschen mit Behinderung eingebracht und sich für eine angemessene Barrierefreiheit des Neubaus eingesetzt.

Entstanden aus der "Aktion Behinderte '74", einer Initiative der Evangelischen Bezirksjugend des Evangelischen Kirchenbezirks Breisgau-Hochschwarzwald, gründete sich die Diakonische Initiative (DI) Mitte der 70er Jahre. Heute ist die DI eine Einrichtung des Diakonischen Werkes Breisgau-Hochschwarzwald, hat jedoch ihren Arbeitsschwerpunkt nicht verlagert. Neben einem umfassenden Angebot an inklusiven Freizeiten und Betreuungsangeboten für Menschen mit und ohne Behinderung, nimmt sie ihre sozialpolitische Funktion als Sprachrohr für Menschen mit Behinderung und ein „unBehindertes miteinander Leben“ wahr.

Der Livestream kann hier nachgeschaut werden. 

Die ökumenische Kartoffelaktion lädt dazu ein, die Schöpfung in ihrer Vielfalt zu bewahren. Unter dem Motto "zusammen wachsen lassen" können Einzelpersonen, Jugendgruppen oder Kitagruppen eine kleine Auswahl an seltenen Kartoffelpflanzen bestellen und diese auspflanzen. Die Aktion wird per elektronischem "Kartoffelbrief" monatlich begleitet und die Teilnehmenden mit Tipps und Tricks rund um den Erdäpfel-Anbau versorgt. Für Kinder werden ergänzend Materialien rund um die Kartoffel versendet – Bastelideen, Rezepte, Ausmalbilder, Ideen für ein Kartoffeltagebuch und mehr. Gerade in der Pandemiezeit soll so für (Groß-)Eltern und Kinder eine Möglichkeit geschaffen werden, das gemeinsame Gärtnern zu entdecken.

Eine Anmeldung ist bis zum 12.03.21 hier möglich. Die Kartoffelsets können so lange vergeben werden, wie der Vorrat reicht.