Ein Segen, nicht nur für diejenigen, die in den Urlaub fahren:

Gott segne dich,
wenn du in aller Herrgottsfrühe aufstehst oder wenn du noch eine Runde liegen bleibst.
Er segne dein Aufbrechen, dein Unterwegs sein und dein Ankommen.
Er segne die Menschen, die dir begegnen, die dich begleiten und die du verlässt.
Gott schenke dir kühle Gedanken, wenn’s heiß hergeht,
erfrischende Begegnungen
und ein schattiges Plätzchen, an dem ihr gut reden könnt – über ihn und die Welt.
Er schenke dir Zeiten der Stille, in denen deine Sehnsucht Raum hat
und in denen du offen bist für sein Wort.
Er schenke dir Besonnenheit zu erkennen, wo andere dich brauchen
und er schenke dir den Mut und die Kraft dann auch zu handeln.
Und so segne dich Gott,
durch Jesus Christus, im Heiligen Geist.
Amen.

Ich wünsche Ihnen eine schöne und erholsame Sommerzeit!

Ihr Florian Böcher, Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenbezirk Breisgau-Hochschwarzwald

Vom 18.-22. Juli waren 27 Schülerinnen und Schüler aus 5 Gymnasien zusammen mit Lehrerinnen und Pfarrerin Christine Heimburger zusammen in Taizé. Die ökumenische Fahrt wurde von den beiden Schuldekanaten angeboten und bezuschusst, Pfarrerin Heimburger war als Begleitperson dabei, damit auch Schülerinnen ohne Begleitung einer Lehrkraft teilnehmen konnten.

Mit ungefähr 4.000 Jugendlichen aus aller Welt haben wir mit den Brüdern von Taizé Gottesdienste gefeiert, viele anderen Jugendliche getroffen und kennengelernt, Bibeltexte erarbeitet und in kleinen Gruppen mit anderen kreativ umgesetzt, aktiv mitgeholfen (Abwasch, Müll wegbringen, Essen austeilen…) und abends gefeiert… Es war für alle eine intensive Erfahrung von Spiritualität und Begegnung mit jungen Menschen aus anderen Ländern und Kulturen.

Stellvertretend für viele ein paar Impressionen nach 5 Tagen in Taizé:

„Trotz oder gerade wegen der Einfachheit (Essen, Schlafplatz, etc) ist Taizé ein einzigartiger Ort mit einer einmaligen Atmosphäre. Man kann dort sehr leicht sich vom alltäglichen Stress lösen und einfach man selbst sein, viele nette Leute kennen lernen und Spaß haben.“ (Marlena, Lörrach)

„Durch die besinnlichen Gottesdienste fährt der durch den Alltag gestresste Körper runter und man wird sehr ruhig.“ (Maren, Lörrach)

„Orte wie dieser sind rar gesät auf dieser Welt. Eine Stimmung/Atmosphäre oder viel mehr eine Lebenseinstellung wie sie dort zu finden ist, lässt sich mit Worten kaum beschreiben – mitreißend und fesselnd einerseits, andererseits aber auch ruhig, harmonische, friedvoll und meditativ.“ (Hellena, Lörrach)

„Um Taizé in seiner Ganzheit (die mega coolen Leute und die Sinnlichkeit aber wohl auch die Essensschlagen etc.) beschreiben und verstehen zu können, sollte man einfach seine Koffer packen und selbst hinreisen! Es ist ein völlig neue unerklärliche wunderbare Erfahrung J“ (Mila, Kirchhofen)

 

Das nehme ich mit aus Taizé 2018:

- Vertrauen (Maike, Ballrechten- Dottingen)

- Ja zum Leben sagen. Christianity means life at it’s highest point of intensity (Felicitas, Bad Krozingen)

- offen gegenüber anderen Menschen zu sein (Jannika, Lörrach)

- den Moment mehr zu schätzen und offener zu sein

- man muss die Augen aufmachen um zu sehen, wie schön das eigene Leben ist (Lena, Waldkirch)

- In Taizé wird minimalistisch gelebt und wirklich nur das Nötigste angeschafft. Auch im Alltag kann man und sollte man lernen auf Überflüssiges zu verzichten. (Magdalena, Waldkirch)

 

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8. Orientalische Musik-Sommerakademie - Konzerte