Wochenspruch

Worte zum Tag

Diakonie ist Chefsache

15.06.2016
RKruseDiakonie ist Chefsache. Schon immer. Und wer staunen kann, tut es angesichts des einhelligen Zeugnisses der Bibel, das uns ins Stammbuch schreibt: Wir haben es mit einem diakonischen Gott zu tun. Er ist da für sein Volk Israel und die Menschen aus anderen Völkern, steht da geschrieben. Er ist ein Gott, der mitgeht durch die Zeiten. Sein Ziel heißt Gerechtigkeit. Er will und kann nicht anders Gott sein als im Eintreten für andere. Und so werden die Profeten nicht müde zu verkünden: Der Gott Israels ist es, der sich die Not der Witwen und Waisen, der Elenden und Bedürftigen zu eigen macht. Er ist HERR – und sonst keiner – und übt Erbarmen, Recht und Gerechtigkeit auf Erden; das ist, was ihm gefällt (Jer 9,23).

Jesus sagt es im Leitwort für den Diakoniesonntag am 12.Juni mit seinen Worten: „Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist“ (Lk 19,10).

Diakonie ist also Chefsache. Deshalb kann eine Kirche, die den Glauben an den dreieinigen Gott auf ihre Fahnen geschrieben hat, nicht anders als diakonische Kirche sein, im Dienst am Nächsten in der Ferne und Nähe.

Ein Segen, dass es die Bahnhofsmission in Freiburg und anderswo gibt. Wer immer dort vorbeikommt, ist willkommen, erfährt Wertschätzung und findet Beistand.

Ein Segen, dass es in Müllheim und Kirchzarten Ateliers der Diakonie gibt. Da mag jemand schon seit vielen Jahren ohne Arbeit sein und es bleiben: Hier im Atelier sind er und sie angesehen, können sich nach ihren Möglichkeiten einbringen und werden gestärkt für das Leben voller Mühen.

Ein Segen, dass in Freiburg junge Erwachsene mit Migrationshintergrund jugendlichen Flüchtlingen helfen, gut anzukommen und Fuß zu fassen unter dem Motto „Create your future – Gestalte deine Zukunft“.

Ein Segen nicht zuletzt, dass im Bereich des Diakonischen Werkes Breisgau-Hochschwarzwald ehrenamtliches Engagement vielfältig gefördert und teils professionell begleitet wird.

Mit solchen und vielen anderen diakonischen Projekten sind wir – keine Frage! - beim Kern der (Chef-)Sache. Und mit der Diakoniesammlung auch, die sie fördert. Das Geld, das da zusammenkommt, arbeitet - seine Rendite ist Dienst am Nächsten und Segen.

Rolf Kruse, Pfarrer in Bad Krozingen

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